Freibad ist fit für Saison. In der Filteranlage des Freibades wurde mit vereinten Kräften der Sand ausgetauscht.

Von Susanne Bauer. Erstellt am 24. Februar 2019 (04:30)
Susanne Bauer
Mit vereinten Kräften wurde die Sandfilteranlage geleert, gereinigt und mit Muskelkraft wieder befüllt. Darüber freuen sich Bürgermeister Matthias Hartmann, Alois Hartmann und Thomas Gass.

Wartungsarbeiten stehen in einem Freibad auch im Winter an. Aktuell musste im Unterstinkenbrunner Freibad nach 14 Jahren die für die Wasserqualität wichtige Sandfilteranlage gereinigt und neu befüllt werden.

Was sich einfach anhört, war aber Knochenarbeit, wie Bürgermeister Matthias Hartmann versichert. Die Filteranlage besteht aus verschieden großkörnigen Sandanlagen. Je nach Abnützung - die Körner werden immer runder - muss der Sand getauscht werden und dies kann aufgrund der Enge der Filteranlage nur durch Muskelkraft erfolgen.

„Durch diesen Filtersandtausch wurde der technische Bereich der Badewasserqualität auf den neuesten Stand gebracht.“Matthias Hartmann, Bürgermeister

Die Entfernung des Sandes wurde von Profis übernommen – eine Firma saugte diesen heraus. Bevor der Sand per Hand in den Filter transportiert werden konnte, mussten aber noch alle Düsen getauscht werden. In den Filterbehälter kann man nur durch ein circa 60 Zentimeter großes Bullauge einsteigen, weshalb die Auftragung der einzelnen Schichten Sand (über fünf Tonnen in 25-Kilogramm-Säcken) staubig und mühsam war. Mit vereinten Kräften von Firmenmitarbeitern, Gemeindearbeiter Thomas Gass, Gemeinderat Augustinus Kaudela, Patrick Gall, einen freiwilliger Mitarbeiter, und Bürgermeister Hartmann konnten diese Arbeiten bewerkstelligt werden.

Trotz Eigenleistung fielen aber dennoch Gesamtkosten in Höhe von rund 15.000 Euro an. „Aber durch diesen Filtersandtausch wurde der technische Bereich der Badewasserqualität auf den neuesten Stand gebracht“, freut sich ein müder, aber stolzer Bürgermeister über die gelungene Aktion.