Mistelbach: Wailzer wurde Obfrau des Jugendnetzwerkes. Vor Kurzem gründete sich das Kinder- und Jugendnetzwerk Weinviertel. Dieses ist eine Vernetzung von Einrichtungen und professionellen Dienstleistern aus allen Bezirken des Weinvierteles, die Hilfe für Kinder und Jugendliche bei physischen, psychischen, psychosomatischen, psychosozialen und sozialen Problemen anbieten. Ziel ist es den Austausch von Professionisten und Institutionen zu fördern. Durch Vernetzung und Zusammenarbeit werden tragfähige Lösungen für Kinder und Jugendliche und deren Familien/ Bezugssysteme gestärkt.

Von Redaktion Mistelbach. Erstellt am 15. Oktober 2020 (12:28)
Die neue Obfrau des Kinder- und Jugendnetzwerkes Weinviertel Teresa Wailzer, MA mit dem Ärztlichen Direktor des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf, Christian Cebulla und Primarius Paulus Hochgatterer (v.l.)..
Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf

Die Obfrau des neuen Vereines ist Teresa Wailzer, die als Klinische Sozialarbeiterin an der Tagesklinik für Kinder und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf tätig ist: „Als Netzwerk wollen wir eine Stimme für die Anliegen von psychosozial belasteten Kindern und Jugendlichen und deren Familien/ Bezugssystemen in der Region Weinviertel sein.“

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf ist seit Juni 2019 etabliert und Teil der Klinischen Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Tulln. Eine Ambulanz sowie eine Tagesklinik für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren bieten ein auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittenes, spezifisches Behandlungsangebot für Kinder und Jugendliche mit seelischen Erkrankungen.

Behandelt werden können hier Somatoforme Störungen (Psychische Erkrankungen mit unklaren körperlichen Symptomen), Zwangserkrankungen, Angststörungen, emotionale Störungen und viele weitere psychiatrische Erkrankungen. Das Behandlungsteam besteht aus Ergotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeitern, Pflegekräften, Sozialpädagogen sowie Fachärzten und dem Sekretariat.