Gelungene Neuauflage. Sechs Jahre war Mistelbach als Hauptstadt mitten im Weinland abstinent - zumindest, was die Abhaltung eines eigenen Weinherbstes betraf. Heuer gab es einen Relaunch im MAMUZ Mistelbach.

Erstellt am 20. September 2016 (08:03)

Sieben Winzer aus der Großgemeinde boten drei Tage lang im modernen Ambiente des Museumszentrums ihre Weine an: Hugl aus Kettlasbrunn, Ribisch aus Paasdorf, Ortsvorsteher Matthias Schöfbeck aus Eibesthal, Schubert und Seltenhammer aus Paasdorf, Waberer aus Mistelbach und Weindl aus Eibesthal sorgten für den Wein.

Bürgermeister Alfred Pohl, Vizebürgermeister Christian Balon, die Stadträte Klaus Frank, Inge Pelzelmayer und Erich Stubenvoll kamen und kosteten sich durch das Angebot. Und auch Citymanager Erich Fasching kam und sah, was sich abseits des Hauptplatzes in der Stadt so tut.

Ordentlich aufgemischt wurde der Weinherbst von einer Mädels-Runde aus dem Ausseerland: Eine von ihnen hatte beschlossen, nach 21 Jahren ihnen Mann zu ehelichen. Der Junggesellenabschied wurde drei Tage lang im Weinviertel gefeiert. Bei Else Zuschmann-Schöfmann in Martinsdorf untergebracht, machte die Damenrunde das Weinviertel unsicher, genoss eine Draisinenfahrt und machte dann den Abschluss beim Mistelbacher Weinherbst.

Und sie brachten Stimmung ins MAMUZ - nicht erst, als sie im Wasser tanzten. Auch gesanglich trugen sie wesentlich zur Weinkultur im Weinviertel bei.