Größte Regionalweinmesse als Gradmesser für Qualität. Es wurden wieder zahlreiche Weine präsentiert und 318 Goldmedaillen an die Winzer vergeben.

Von Werner Kraus. Erstellt am 13. Juni 2019 (04:30)

Am Pfingstsamstag hatte die Poysdorfer Weinparade - Österreichs größte Regionalweinmesse - bereits zum 46. Mal die Pforten geöffnet. 318 Weine wurde mit der Goldmedaille ausgezeichnet, 18 Sortensieger erhielten den Bacchuspokal und fünf Betriebe konnten sich für die beste Gesamtperformance über den Weinchampion der Poysdorfer Weinparade freuen. Sie präsentierten sich an extra Ständen im kleinen Saal des Kolpinghauses.

Die Championbetriebe 2019 sind der Weinhof Gindl aus Pillichsdorf, das Weingut Hirtl aus Poysdorf, das Weingut Pesau aus Falkenstein, die Winzerfamilie Reitmayer aus Herrnbaumgarten und Vinarstvi Ing. Miroslav Volarik aus Mikulov. Die heimischen Winzer liefern alljährlich ein tolles Produkt, welches in der Weinparade präsentiert wird. Auch 50 Weine aus Südmähren und der Slowakei waren dieses Jahr unter den Besten dabei. Sie wurden mit Gold und drei Bacchuspokalen bewertet.

Große Tradition als Sektweinlieferant

Große Tradition hat die Region zudem auch als Sektweinlieferant. Daher werden bei der Parade auch Schaumweine der großen Sekthäuser am Sektstand präsentiert. Winzersekte und Perlweine waren ebenfalls auch Bestandteil der Prämierungen.

Bezirksweinbauverbandsobmann Gerhard Walek hob bei der Parade die Vielfältigkeit von Menschen und von Weinen hervor. „So schaffen wir es sehr gut, jährlich tolle Produkte auf einem hohen Level zu keltern und auch die große Breite des Geschmackes bei den Konsumenten zu treffen“, sagt er.

Die Weinparade ist dabei auch ein wichtiger regionaler Gradmesser, der zeigt, welche tollen Weine das Weinviertel in einem so schwierigen Jahr wie 2019 hervorgebracht hat. Die niedrigen Traubenpreise sorgen bei vielen Betrieben nämlich für Probleme bei der Vermarktung.

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