Frontal gegen Mauer: Mutter (33) starb bei Horrorunfall. Mutter starb bei Horrorunfall auf schneeglatter Fahrbahn, ihre drei Kinder sind zum Teil schwer verletzt

Von Michael Pfabigan. Update am 02. Februar 2017 (09:27)

Tragischer Unfall auf schneeglatter Fahrbahn: Eine 33-jährige Neudorferin, die im Auto ihre drei Kinder, alle zwischen drei und zwölf, mit hatte, krachte am 1. Februar, gegen 14 Uhr frontal gegen die Ziegelmauer der Bahnunterführung der B46 zwischen Ernsdorf und Frättingsdorf: Die Mutter starb am Unfallort, die Kinder überlebten knapp, zwei Mädchen (7 und 12) wurden schwer verletzt, der Bub leicht.

Die Frau war den Angaben eines Zeugen zufolge mit rund 70 km/h unterwegs gewesen, als sie über die Fahrbahnmitte geriet. Daraufhin verriss sie das Auto nach rechts, kam von der Straße ab und stieß gegen die Mauer. Von dort wurde das Fahrzeug zurück auf die Straße geschleudert, wo es zum Stillstand kam.

Nachkommende Verkehrsteilnehmer leisteten erste Hilfe

Mutter und Kinder wurden nach dem Aufprall im Auto eingeklemmt, bevor noch die Einsatzkräfte am Unfallort waren, kümmerten sich Augenzeugen um die Unfallopfer, diese Momente werden wohl sie und die Helfer nie mehr vergessen. Ein extrem belastender Einsatz, wie die Helfer eingestehen mussten.

Die Feuerwehren Mistelbach, Staatz-Kautendorf und die Feuerwachen Frättingsdorf und Höersdorf, Notarzt und Notarzthubschrauber waren im Einsatz, bargen die Eingeklemmten und versorgten die verletzten Kinder: „Trotz des guten Teamworks konnte der Lenkerin nicht mehr geholfen werden“, sagt ein Feuerwehrmann. Die Mutter verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Zwölfjährige wurde mit dem Notarzthubschrauber "Christophorus 9" ins Wiener SMZ Ost geflogen, die Siebenjährige mit einem Notarztwagen ins Landesklinikum Mistelbach transportiert und von dort ins AKH Wien geflogen. Der dreijährige Sohn wurde mit einem Rettungsfahrzeug ins Spital nach Mistelbach gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Korneuburg ordnete die Beschlagnahme des Fahrzeuges an, so die Polizei. Feststehe, dass die Frau den Sicherheitsgurt verwendet hatte. Ob alle drei Kinder mittels Rückhaltesicherung gesichert waren, konnte nicht erhoben werden.