Raiffeisenbank: Ertragskraft auf Vorjahresniveau. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist man bei der Raiffeisenbank im Weinviertel mit der Jahresbilanz zufrieden.

Erstellt am 29. Mai 2018 (14:00)

Reges Interesse bei der Generalversammlung der Raiffeisenbank Weinviertel: Die beiden Geschäftsleiter Manfred Hanusch und Markus Wirrer konnten im bis auf den letzten Platz gefüllten Stadtsaal zahlreiche Kunden, Mitarbeiter und Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen.

2017 war für die Bank ein Jahr, in dem große Strukturmaßnahmen abgeschlossen wurden: In den vergangenen Jahren wurden interne Abläufe durchleuchtet, am Markt hat man neue Zeichen mit dem Landwirtschaftscenter, dem Unternehmenscenter, sowie dem WohnTraumCenter gesetzt. Darüber hinaus wurde das Filialnetz gestrafft: Statt acht Geschäftsstellen gibt es nun nur mehr fünf – Falkenstein, Ladendorf und Pillichsdorf wurden vergangenes Jahr geschlossen.

Die Maßnahmen haben sich ausgezahlt: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte die Ertragskraft in etwa auf dem Vorjahresniveau gehalten werden, außerdem konnte man zum Durchschnitt der niederösterreichischen Raiffeisenbanken aufschließen. Sorgen bereiteten vor allem das rückläufige Versicherungs- und Wertpapiergeschäft sowie das niedrige Zinsumfeld.

Zum letztendlich doch zufriedenstellenden Ergebnis mit einem Bilanzgewinn von 1,9 Millionen Euro trugen vor allem auch die engagierten Mitarbeiter bei, denen der größte Dank des Abends galt: „Danke an unsere Mitarbeiter, die maßgeblich zur wirtschaftlichen Prosperität der Bank beitragen“, lobte Geschäftsleiter Manfred Hanusch. „Das sehr gute Abschneiden ist vor allem den engagierten Mitarbeitern zu verdanken, doch auch den rechtzeitig getroffenen Beschlüssen im Vorstand und Aufsichtsrat“, fügte Obmann Christian Resch hinzu, der auch einen Überblick über die Förderbilanz der Raiffeisen Weinviertel gab.

Denn auch heuer wieder wurden verschiedene Vereine, Schulen und Kindergärten mit insgesamt 75.000 Euro unterstützt. „Eine Herzensangelegenheit von uns allen“, betonte Resch.

Letzter Punkt auf der Tagesordnung: die Ehrung verdienter Mitarbeiter für ihre Dienstjubiläen, sowie die Einberufung von Johannes Ullisch in den Aufsichtsrat.

Zum Abschluss begeisterte Markus Hengstschläger, Vorstand des Instituts für Medizinische Gentechnik, mit einem interessanten Vortrag zum Thema „Die Talente der Menschen als Rüstzeug für die digitale Revolution“.

Die Bilanz

Kundeneinlagen   330,4 Mio. €
Ausleihungen   196,3 Mio. €
Kernkapital . 40 Mio. € (+14,5 %)
Eigenmittel   45 Mio. €
Bilanzsumme   383,3 Mio. €
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit   3,59 Mio. €
Jahresgewinn   1,89 Mio. €
Geschäftsstellen  5
Mitarbeiter   48