Weinviertelfahne weht in 122 Gemeinden. Die orange Fahne soll auf das große Potenzial der Heimat hinweisen.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 04. Mai 2021 (19:11)
Das Hissen der Weinviertelfahne: Bürgermeister Adi Viktorik, Landtagspräsident Karl Wilfing und Leader-Regions-Obmann Kurt Jantschitsch.
Michael Pfabigan

Seit 3. Mai weht die Weinviertelfahne wieder in 122 an der Aktion teilnehmende Gemeinden: In Kreuzstetten wurde sie stellvertretend für den Bezirk gehisst: „Als Zeichen, dass wir uns trotz Wiennähe eindeutig zum Weinviertel bekennen“, sagt Bürgermeister Adolf Viktorik.

Mit dem Weinviertel-Tag soll auf das große Potenzial des Viertels hingewiesen werden: „Da müssen wir uns oft selbst mehr überzeugen, als unsere Gäste“, lacht Landtagspräsident und Alt-Weinvierteltourismus-Obmann Karl Wilfing: Oft würden die Einheimischen gar nicht wissen, was ihr Land so zu bieten hat.

Beispielsweise ist das Weinviertel das größte zusammenhängende Marillenanbaugebiet Österreichs – und deutlich größer als die Wachau. „So manche Wachauer Marille ist schon zwischen Poysdorf und Kreuzstetten gewachsen“, lacht Wilfing: „Genauso, wie mancher Steirische Kürbis aus dem Bezirk Mistelbach stammt.“ Denn Kreuzstetten gehört zu den ausgewiesenen Anbaugebieten für den steirischen Kürbis.

Stichwort Tourismus: Wilfing geht davon aus, dass das Weinviertel auch diesen Sommer wieder, wie im Vorjahr, als Urlaubsdestination punkten wird können.

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