Mistelbach Card: Zutrittskarte bringt Chancen. Die neue Zutrittskarte zum Wertstoffsammelzentrum soll auch als Eintritts- und Vergünstigungskarte dienen.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 08. August 2018 (05:00)
Höberth
Das Sammelzentrum ist bald Vergangenheit: Im Winter soll das neue Wertstoffsammelzentrum im Wirtschaftspark A5 eröffnet werden.Die neue Zutrittskarte wird jedoch darüber hinausgehen - sie soll ihrem Namen „Mistelbach Card“ gerecht werden.

In Sachen Abfallwirtschaft wird sich für die Bewohner bald einiges ändern: Das Sammelzentrum nahe dem Landesklinikum wird aufgelassen, stattdessen wird ein modernes Wertstoffzentrum im Wirtschaftspark A5 gebaut.

Peter Harrer: "Noch Zukunftsmusik"

Im Zuge der Umstellung gibt es auch ein neues Zugangssystem: Die alten Zutrittskarten aus Karton werden abgeschafft, stattdessen wird es die hochwertige „Mistelbach Card“ geben. „Das wird aber keine Mist-Karte sein“, betont VP-Bürgermeister Alfred Pohl. Stattdessen hat die Stadt viel größere Pläne: „Das ist aber noch Zukunftsmusik“, macht VP-Stadtrat Peter Harrer klar.

Dennoch teilt er mit der NÖN seine Ideen: „Die Karte ist so konzipiert, dass sie als Kundenbindungskarte eingesetzt werden kann.“ Das sei für die Stadt nicht nur das sinnvollste, sondern auch das günstigste System gewesen. „Mit der Karte soll man später nicht nur Zutritt zum Wertstoffsammelzentrum, sondern auch zu Einrichtungen der Stadt - wie dem Bad oder der Bibliothek - haben“, schildert Harrer. Neben der Gemeinde könnten auch die Ausflugsziele und die Wirtschaft profitieren.

„Durch die Mistelbach Card haben wir viele neue Möglichkeiten. Die Entwicklung braucht aber noch viel Arbeit.“ Peter Harrer, VP-Stadtrat

„Die Mistelbach Card soll ähnlich funktionieren wie die Weinviertel Card: Man bekommt exklusive Rabatte auf Eintritte. Auch in den Geschäften kann man von Vergünstigungen profitieren“, so Harrer. Durch die gemeinsame Bewerbung bestehe die Chance, dass man in Mistelbach „enger zusammenrückt“. Für Harrer steht fest: „Wir haben hier große Möglichkeiten, aber das braucht noch viel Arbeit.“

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