Hackl zu Wirtschaftspark: "Gefahr für Verhandlungen". Zur 101. Betriebsansiedlung liegt laut ecoplus-Aufsichtsrat noch kein Vertrag vor.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 10. Januar 2019 (04:00)
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Feierlich verkündeten auf Facebook Bürgermeisterin Anna Steindl und Vizebürgermeisterin Andrea Stöger-Wastell (beide ÖVP) im Dezember die Ansiedlung des 101. Unternehmens im ecoplus Wirtschaftspark. Neben Resch & Frisch siedle sich ein weiterer Betrieb im Lebensmittelbereich an, 150 Arbeitsplätze wurden in Aussicht gestellt.

Bei ÖVP-Gemeinderat Johannes Rinnhofer löste die Meldung allerdings so einiges Unbehagen aus: „Als ecoplus-Mitarbeiter kann ich diese Meldung nicht nachvollziehen. Es gibt keinerlei unterschriebene Verträge in dieser Hinsicht“, kommentierte Rinnhofer auf Facebook. Von Parteikollegen musste er deshalb einiges an Kritik einstecken.

ecoplus-Aufsichtsrat Kurt Hackl bestätigt, dass ecoplus in Gesprächen betreffend einer Betriebsansiedelung sei, weist aber ebenfalls darauf hin, dass noch kein Verhandlungsergebnis vorliegt. Es sei kontraproduktiv, „aus der Ferne etwas zu verkünden“ und damit den Verhandlungsprozess zu gefährden. Außerdem gebe es eine klare Rollenaufteilung, wobei der Stadtgemeinde die Rolle der Baubehörde zufalle.