Jungunternehmen will mit „Wiener Würze“ durchstarten. Das Jungunternehmen „Genusskoarl“ lud zur Verkostung und Führung ein, und gab exklusive Einblicke in den Entstehungsprozess seiner Bio-Produkte.

Von Mariya Yatsentyuk. Erstellt am 29. September 2017 (05:00)
Mariya Yatsentyuk
Karl Severin Traugott und seine Verlobte Nathalie Lust bei der Präsentation der erhofften Erfolgssauce.

„Wiener Würze“ ist der Name der neuen Sauce, die am 22. September im Rahmen einer Betriebseröffnung vorgestellt wurde. Dahinter steht das Jungunternehmen „Genusskoarl“. Karl Severin Traugott und Benedikt Stonawski, die beiden Männer hinter der Idee, luden zu einem spannenden Nachmittag inklusive Führung, Schaukochen und Verkostung ein.

Bei der Werksführung wurde Einblick in die vielen Schritte von den Grundzutaten bis hin zur fertigen Sauce geboten. „Wir machen unsere Sauce aus vier Zutaten: Lupinen, Hafer, Wasser und Salz und geben ihr mehrere Monate Zeit zum Reifen“, erklärte Traugott, welcher die Idee zum Produkt hatte.

„Wir bekommen von allen Seiten Hilfe, besonders von unseren Familien.“Karl Severin Traugott, „Genusskoarl“-Mitbegründer

Das Ergebnis dieser Prozedur konnte anschließend zusammen mit dem süß-sauren Gelee „Paprikagenuss“ verkostet werden. „Wiener Würze kann zum Verfeinern von Saucen, Suppen, Salaten, aber auch Pasteten und dem Sonntagsbraten genutzt werden. „Paprikagenuss“ passt hervorragend zu Käse oder Schinken“, erzählte Elisabeth Lust-Sauberer, die anschließend zum Schaukochen einlud.

Vom Geschmack her erinnert Wiener Würze an Maggi oder Sojasauce, schmeckt aber dennoch entscheidend anders. Das Gelee „Paprikagenuss“ ist hingegen süß-sauer mit einer leichten Schärfe und einem kräftigen Paprikageschmack.

Von der Verlobten, dem Cousin bis zur Schwiegermutter helfen alle beim Unternehmensstart mit. „Wir bekommen von allen Seiten Hilfe. Wir haben zum Beispiel leider noch keine Etikettiermaschine, deshalb müssen alle Flaschen von Hand beklebt werden und da kriegen wir von unseren Familien Unterstützung“, so Traugott.

Auch bei den verwendeten Zutaten möchte Traugott auf Regionalität setzten. So soll bis 2019 ein umfangreiches regionales Lieferantennetzwerk aufgebaut werden. „Es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man weiß, woher die Zutaten kommen“, erklärt Traugott. Ihm ist die Nachhaltigkeit seiner Produkte wichtig, deshalb sind sie alle bio.