Mobilität: Finden, was Zukunft hat. In der Region werden neue Modelle für öffentlichen und privaten Verkehr erprobt.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 10. Juni 2021 (04:25)

So intensiv wie jetzt wurde am Land noch nie über Mobilität diskutiert, so die gemeinsame Einsicht, bei der Präsentation der „LISA“-Rad-Abstellboxen am Wolkersdorfer Bahnhof. Die grünen Metallcontainer gehören nämlich zu einem Mobilitätsnetzwerk, welches öffentlichen und privaten Verkehr neuartig verbindet:

An Knotenpunkten, neben Bus oder Bahn, werden E-Tankstellen, Stationen für Tausch-Fahrzeuge und die genannten Rad-Abstellboxen errichtet. Bürgern der Region wird so ermöglicht, Mobilität auf veränderte Art und Weise wahrzunehmen. Die Anfangsschritte dieser Verkehrsevolution sind erwartungsgemäß keine einfachen.

Mobilität in ländlichen Regionen wird „erprobt“

Vertreter des Landes Niederösterreich, der Stadtgemeinde und der Organisation NÖ.Regional haben sich daher in Wolkersdorf eingefunden, um über das Projekt „LISA“ zu sprechen. „Für Wolkersdorf als Stadt und regionales Zentrum ist das Projekt ein wesentlicher Faktor für die Mobilität in der Gemeinde“, sagt Bürgermeister Dominic Litzka.

Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP), welcher bei der Präsentation ebenfalls vor Ort war, betont den wissenschaftlichen Charakter des Projektes. „LISA“ kann nämlich als eine Art öffentliches Labor verstanden werden: Die Mobilität der Zukunft in ländlichen Regionen wird damit „erprobt“. Was sich bewährt, wird auch in anderen Regionen Anwendung finden.