Schüler-Umfrage: Übervolle Busse, mieser Fahrplan

Erstellt am 18. Mai 2022 | 04:58
Lesezeit: 2 Min
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Befragten ihre Mitschüler zur Qualität des Schul-Busverkehrs: Marvin Hentschel, Alex Berger, Benjamin Haydn, Simon Aicher.
Foto: Gym Wolkersdorf, 5B
Wolkersdorfs Gymnasiasten sind überhaupt nicht zufrieden mit dem Schulbus-Angebot.
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„Viele Schüler des Gym Wolkersdorf würden mehr mit dem Schulbus fahren, wenn diese in den Stoßzeiten nicht so überfüllt und die Fahrt somit angenehmer wäre“, sagen Simon Aicher und Benjamin Haydn: Sie und ihre Klassenkollegen von der 5B hatten eine Umfrage zur Fahrgastzufriedenheit unter Schülern gestartet.

In den übervollen Bussen sehen sie nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko, weil viele nicht einmal einen Sitzplatz im Bus haben (was de jure vertretbar ist), weil die Kinder dicht aneinandergepresst werden und teilweise lange Wartezeiten hätten. „Deshalb lassen sich viele mit dem Auto in die Schule bringen, was für die Umwelt nicht gut ist“, finden Aicher und Haydn.

45 Prozent der befragten Schüler kommt mit dem Bus in die Schule, 21 Prozent mit dem Auto. 58 Prozent der Befragten gaben an, dass sie öfters mit dem Bus fahren würden, wenn dieses angenehmer wäre, nur 19 Prozent schließen eine Busfahrt aus (wobei das jene Schüler sein dürften, die zu Fuß oder mit dem Rad in die Schule kommen).

Wirklich zufrieden mit dem Fahrplan sind nur sechs Prozent und gaben ihm in Schulnoten ein „sehr gut“, 20 Prozent immerhin ein gut. 19 Prozent finden ihn nur „genügend“, und 20 Prozent „nicht genügend“.

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