Wildkräuter: Unscheinbar, aber sehr vielseitig. Über die Pflanzen gibt es viel zu lernen. Bei manchen ist aber Vorsicht geboten.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 01. August 2018 (05:00)
zVg
Typische Kräuter für das Weinviertel sind zum Beispiel die Gundelrebe (links) oder das Gänseblümchen (rechts).

„Kräuter sind vielfältig einsetzbar, sei es in der Küche für Speisen und Getränke oder als Einsatz in Form von Heilkräutern bei der Erhaltung unserer Gesundheit“, ist die Kronbergerin Petra Regner-Haindl begeistert. Sie ist Gastgeberin der Kräuterwanderungen, welche im Rahmen der Kräuterlehrlingsausbildung der Weinviertler Kräuterakademie stattfinden.

Dabei gibt es viel zu lernen: Vor allem das Kennen und Erkennen von Wildpflanzen steht im Vordergrund. Mit offenen Augen durch die Natur zu gehen, ist dabei die Devise. Wichtig ist außerdem, mit Maß und Ziel vorzugehen: „Der beste Sammelplatz ist der, wo nachfolgende Spaziergänger nicht bemerken, dass gesammelt wurde“, erklärt Regner-Haindl.

Zu sammeln gibt es dann auch erstaunlich viel. Die Liste der Kräuter aus der Region reicht von Giersch über Gänseblümchen, Gundelrebe und Löwenzahn bis hin zu Blättern der Linde. Auf Verwechslungsgefahr sollte man etwa beim Bärlauch aufpassen. Dieser sieht nämlich nicht nur dem Maiglöckchen ähnlich, sondern auch der vielblütigen Weißwurz oder der Herbstzeitlosen.

„Der beste Sammelplatz ist der, wo niemand bemerkt, dass gesammelt wurde.“Petra Regner-Haindl, Kräuterexpertin

Was ist so besonders an den Kräutern? „Mein Spezialgebiet sind die Wildkräuter. Hier begeistert mich vor allem, dass viele Pflanzen ohne unser Zutun wachsen und gedeihen können“, so Regner-Haindl.

Weitere Informationen zur Kräuterausbildung sind auf www.regionumwolkersdorf.at zu finden. In der Ausbildung zum Kräuterlehrling lernen die Teilnehmer auch viel über Botanik und Ökologie, sowie über die Einsatzgebiete der Kräuter.

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