Bildstock für viele weitere Jahre erhalten. Der Bildstock in der Bahnstraße hat eine lange Geschichte. Dank vieler freiwilliger Helfer konnte er erhalten werden.

Von Susanne Bauer. Erstellt am 03. Juni 2017 (05:00)
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Freuten sich über die Segnung des frisch renovierten Maria Dreieichen-Bildstocks: Adolf Haider, Pfarrer Edward Pacyga, Reinhard Markl, Bürgermeister Josef Windpassinger, Christian Markl, Friedrich Forster, Willy Markl und Ortsvorsteher Vizebürgermeister Rudolf Dötzl.

Der Maria Dreieichen-Bildstock in der Bahnstraße in Zwingendorf, welcher in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, konnte nun unter der Federführung des Dorfmuseums, der Dorfbewohner und durch das Engagement der Familie Markl fachgerecht renoviert werden.

Der Bildstock zeigt das Bild der schmerzhaften Gottesmutter von Maria Dreieichen und dokumentiert die enge Verbundenheit Zwingendorfs mit dem Wallfahrtsort Maria Dreieichen im Waldviertel. Die „Zwingendorfer Fußwallfahrt über die Marathondistanz“ ist die älteste, urkundlich belegte und noch heute praktizierte Fußwallfahrt aus dem Weinviertel in den Gnadenort und findet alljährlich im Mai statt.

Im Rahmen einer Bittprozession segnete Pfarrer Edward Pacyga den frisch renovierten Bildstock, der dem Ort dank dieses Engagements noch lange erhalten bleiben wird.