Perchtoldsdorf: Rot-Kreuz Helfer sind „Pioniere der Nächstenliebe“

Erstellt am 14. Mai 2022 | 05:28
Lesezeit: 3 Min
Corona-bedingt ein verspäteter Festakt (40+1-Jahre) der Rot-Kreuz-Ortsstelle.
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Am 15. November 1981 hat Dieter Mayerhofer die Rot-Kreuz-Ortsstelle Perchtoldsdorf gegründet. 2001 übersiedelte sie vom Feuerwehrhaus in das eigene Gebäude in der Franz-Josef-Straße 29. Corona-bedingt ist die 40-Jahr-Feier im Vorjahr ins Wasser gefallen, am Freitag wurde das 40+1-Fest im Burgsaal nachgeholt.

Robert Horacek, seit 2010 Leiter der Ortsstelle, bedankte sich nicht nur bei seinem Vorgänger Dieter Mayerhofer für den Mut und die Initiative, eine eigene Rot-Kreuz-Anlaufstelle in Perchtoldsdorf zu etablieren, sondern auch bei den derzeit 173 „freiwilligen Stützpfeilern, die in enger Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen rund um die Uhr die rettungsdienstliche Versorgung der Bevölkerung sichern“.

Team wird „seit Monaten gefordert“

Einer der Leitsprüche – „Wir sind da, um zu helfen“, werde in der Ortsstelle gelebt, betonte Horacek. Und das nicht immer unter einfachen Bedingungen: „Wir werden seit Monaten national, international und lokal mehr als nur gefordert.“

Bürgermeisterin Andrea Kö, ÖVP, hat seinerzeit das Team ihres Vaters Dieter Mayerhofer als Mitarbeiterin verstärkt. Sie stellte die Frage: „Was wäre eine Ortsstelle ohne Engagement der Menschen?“ und dankte dem Team rund um Robert Horacek und Stellvertreter Alexander Trippel „für euren Einsatz und eure Zeit. Ich spüre das gute Miteinander“. Ab Juli gibt es eine weitere Kooperation der Gemeinde mit dem Roten Kreuz, das die Betreuung beim Projekt „Begleitetes Wohnen“ in der Feldgasse/Wiener Gasse übernehmen wird.

Für Rot-Kreuz-NÖ-Vizepräsident Werner Kraut ist die Perchtoldsdorfer Ortsstelle auch wegen der Vielzahl an Leistungen (Rettungsdienst, Gesundheits- und Sozialen Dienste, Suchhundestaffel, ...) „sehr wichtig“.

Landtagsabgeordneter Martin Schuster, ÖVP, bedankte sich einmal mehr bei Dieter Mayerhofer für die Umsetzung des „Fullservice-Angebots für Perchtoldsdorf. Diese Lebensleistung nimmt dir niemand mehr weg“. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünschte Schuster „weiterhin ein gutes Herz und einen guten Magen“.

Der evangelische Pfarrer Andreas Fasching erbat fürs Rot-Kreuz-Team „weiterhin den Atem Gottes“, für Prälat Ernst Freiler sind die Rot-Kreuz-Helfer „die größten Pioniere der Nächstenliebe“.

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