Achau

Erstellt am 23. Dezember 2016, 02:25

von Judith Jandrinitsch

Weihnachten für Tiere. Seit mehr als 10 Jahren kämpft Evelyn Popp für ihr Tierheim. Die Futterspende der „Twin Cam Dogs“ war ein Geschenk.

Evelyne Popp fiel Präsidentin Grit Eder spontan um den Hals.  |  Jandrinitsch

„We ride to Help“ steht auf den Motorradjacken der „Harley Twin Cam Dogs“ ganz großgeschrieben. Und dieses Motto ist Programm, denn ein großes Herz bewies der Harley Club mit Präsidentin Grit Eder an der Spitze mit seinem Scheck für eine Futterspende im Wert von 2.640 Euro an die Obfrau des Vereines Gut Riedenhof, Evelyn Popp. „Wir suchen uns jedes Jahr ein Projekt aus, das es zu unterstützen gilt. Einmal eines für Menschen, einmal eines für Tiere. Heuer sind die Tiere an der Reihe“, erzählt Grit.

Zwar wusste Evelyn Popp, dass der Harley-club im Riedenhof, der seit voriges Jahr ein Landestierheim für Großtiere ist, vorbei schauen wird. Von der großzügigen Spende hatte sie allerdings keine Ahnung. Daher flossen bei der Übergabe auch die Freudentränen. „Wir haben jahrelang darum gekämpft, ein Landestierheim zu werden. Aber weil wir auch Großtiere beherbergen, bekommen wir keine Subvention vom Land“, bringt Popp das Dilemma auf den Punkt.

Präsidentin Grit Eder mit Evelyn Popp, Robert Eder, Gregor Lodner, Monika Lodner, Larissa Lodner, Walter Haderer, Christine Aigner, Karl Andre, Jutta Pölttl, Rene Kiesling, Thomas Redl, Sonja Redl, Luisa Edelmoser, Vicky Edelmoser, Isabell Reitinger, Eva Hausenberger, Raimund Springer mit Hahn Henri.  |  Jandrinitsch

Daher ist sie auf die Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Helfer und auf Spenden angewiesen, aber die fließen eher spärlich. Dabei muss der Verein alles selber bezahlen: Betriebskosten, Tierarztkosten, Futterkosten. Da kommt eine anständige Summe zusammen.

Im Moment arbeitet Popp an einem Konzept, das dem Riedenhof einen Weg in die Zukunft weisen soll: Ein Therapiezentrum für Menschen und Tiere soll hier entstehen, das Konzept umfasst mehr als 22 Seiten.

Auf Spender hoffte Popp eigentlich nicht mehr, zu oft hat sie sich an Firmen gewandt und keine Hilfe bekommen. Umso größer war ihre Freude jetzt über die Futterspende der „Harley Twin Cam Dogs“.