Platz für die Jugend in Gumpoldskirchen. Natalie Scharschon erhebt den Bedarf und die Gestaltungswünsche der jungen Generation.

Von Andrea Rogy. Erstellt am 06. März 2021 (03:34)
Jugendgemeinderätin Natalie Scharschon möchte einen Jugendtreff am Areal der alten Skaterbahn realisieren. Aktuell erhebt sie die diesbezüglichen Gestaltungswünsche und die Bedürfnisse der jungen Leute im Ort.
privat

Bürgermeister Ferdinand Köck, ÖVP, hat die Jugendagenden nach der Gemeinderatswahl in die Hände der jungen Gemeinderätin Natalie Scharschon, ÖVP, gelegt und wartet nach einem Bekenntnis zur Unterstützung der Jugend im Ort auf konkrete Vorschläge der Jungpolitikerin.

Die 19-Jährige, die Rechtswissenschaften studiert, hat ein Herzensprojekt der Jugend in puncto Freizeitgestaltung ins Auge gefasst: eine Art Jugendtreff auf der brachliegenden Fläche am Areal der alten Skaterbahn: „Viele Gespräche und gemeinsames Nachdenken mit Jugendlichen haben gezeigt, dass es deren größter Wunsch ist, einen Ort zu haben, an dem sie sich nach ihren Vorstellungen treffen und aufhalten können.“

Das grundsätzliche Okay zur Nutzung der Fläche hat der Ortschef bereits gegeben, nun geht es darum, herauszuarbeiten, wie ein Jugendtreff am besten gestaltet wäre. „Wir haben kleine Arbeitsgruppen gebildet. Ich möchte, dass die Jugendlichen sich aktiv einbringen können und kommunizieren, wie der Ort beschaffen sein sollte, an dem sie ungestört ihren Interessen nachgehen können.“

Der Wunsch nach einer nutzbaren Räumlichkeit hat sich bereits herauskristallisiert: „Das könnte entweder ein kleines Haus, eine Art Gartenhütte oder auch ein Container sein.“ Die Lage sei optimal, weit außerhalb des Ortes könnten sich die Jugendlichen ungestört treffen und auch mal ein wenig lauter sein, ohne den Unmut von Anrainern zu erregen.

Das Angebot müsste jedenfalls betreut werden, auch ein Regelkonzept will Scharschon gemeinsam mit den Jungen erarbeiten: „Was selbst erhalten werden muss, auf das wird meist auch sehr gut aufgepasst.“ Fix sei jedenfalls: „Die Jugendlichen wollen etwas Eigenes!“

Scharschon war mit 16 Jahren bereits Obfrau der Jungen ÖVP im Ort. Auch das Werben neuer Mitglieder hat für die junge Frau eine große Bedeutung: „Wir wollen mehr werden.“