Punktlose Rangers liefen ins Debakel. Die Mödling Rangers wollten den Graz Giants einen Kampf auf Augenhöhe liefern, daraus wurde nicht. Die Steirer sorgten rasch für klare Verhältnisse und fuhren mit einem 31:0-Sieg aus Mödling heim.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 25. April 2021 (07:33)

Den ersten Kracher gab es bereits vor dem Spiel der Projekt Spielberg Graz Giants gegen die Mödling Rangers. Am Abend des Vortags gaben die Grazer bekannt, dass Martin Kocian nicht länger als Headcoach der Giants fungieren wird. Interimistisch wurden Daniel Schönet und Brandon Gorsuch als Headcoaches eingesetzt und legten beim heutigen Spiel in Mödling gleich eine außerordentliche Premiere hin. Von Beginn an machten sich die Rangers das Leben selbst schwer und fanden kaum zu ihrem Spiel. Während man in der Vergangenheit aufs Laufspiel setzen konnte, mussten sich auch die Rangers neu sortieren, denn Running Back Micci zog es zurück in die Staaten, was sich in der Offense deutlich bemerkbar machte. Die Gäste aus Graz überzeugten auf ganzer Linie und ließen den Rangers keine Chance. 

Nur die ersten Sekunden ließen hoffen

Zwar verhinderten die Mödlinger in der ersten Angriffsserie der Giants einen Touchdown. Mit dem Field Goal gingen die Grazer in Führung. Gute Sequenzen im ersten eigenen Angriff waren nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, weil die Giants in den nächsten beiden Angriffen jeweils sieben Punkte anschrieben, während bei Mödling nichts mehr funktionierte. Der bittere Höhepunkt der verkorksten ersten Hälfte war ein abgefälschter Pass in der eigenen Red Zone, der leichte Beute für einen Grazer Defensivmann war - 0:24 zur Pause, das Geschehen nach der Pause (mit einem weiteren Giants-Touchdown) war nur noch Schaulaufen.

Stimmen zum Spiel

Daniel Schönet, Headcoach Projekt Spielberg Graz Giants: „Wir haben auf uns geschaut und nicht auf den Gegner. Wir haben wenige Fehler gemacht und hatten an der Sideline viel Energie, die wir brauchen, wenn wir ohne Publikum spielen.“

Josiah Cravalho, Headcoach Rangers Mödling: „Unser junges Team muss und wird sich noch entwickeln. Wir brauchen viel zu lange, um überhaupt ins Spiel zu kommen.“