Halten bleibt in Mödlinger Lerchengasse erlaubt

In der Lerchengasse 26 darf man zehn Minuten oder für die Dauer der Durchführung einer Ladetätigkeit stehenbleiben.

NÖN Redaktion Erstellt am 24. September 2021 | 05:08
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Momentan unübersichtlich: das Baustellen-Halteverbot, mittendrin die neue Parkverbotszone.
Foto: Dworak

„Es gibt eh keine Parkplätze und dann auch noch ein Parkverbot! Wem ist das wieder eingefallen?“ Der Ärger vieler Anrainer über die „weitere Parkplatzvernichtung“ in der Lerchengasse 26 war vor allem in den Sozialen Medien unübersehbar. Auch im Gemeindeamt sind entsprechende Anfragen eingegangen, bestätigt Verkehrsstadtrat & Vizebürgermeister Rainer Praschak, Grüne, auf NÖN-Anfrage: „Es gab einen Antrag auf Kundmachung eines Behinderten-Halteverbots, den haben wir uns – so wie alle anderen auch – genau angesehen.“

Dabei sei festgestellt worden, dass der Parkplatz dazu benötigt werde, um Zu- und Abholdiensten die Zufahrt zur Abholung des Antragstellers zu erleichtern. „Deshalb sind wir auf die Verordnung eines Parkverbots gekommen, womit auch andere Verkehrsteilnehmer die Zone nutzen können. Also im Gegensatz zu einem Behindertenparkplatz“, erklärt Praschak.

Man werde die Situation zum Jahresende evaluieren. Aktuell sei die Situation in der Lerchengasse 26 unübersichtlich, ergänzte Praschak. Wegen der Sanierung des Wohnhauses und des Gehsteiges ist derzeit eine Halteverbotszone kundgemacht, womit auch die neue Parkverbotszone nicht benutzbar ist.