Fassade der Laxenburger Kirche wird nun erneuert. Unübersehbar ist das Kirchenschiff von einem Gerüst umgeben. Das hat auch schon die Feuerwehr für eine Übung genutzt.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 02. August 2020 (05:12)
Die letzte umfassende Sanierung der Kirchenfassade fand vor 40 Jahren statt.
Gemeinde Laxenburg

Die Pfarrkirche bekommt ein neues Kleid – auf diese Formel könnte man die Kirchenrenovierung bringen, die Anfang Juli ihren Lauf genommen hat. Erstes sichtbares Zeichen dafür war, dass die Pfarrkirche rundherum eingerüstet wurde.

Die Schäden an der Fassade sind besonders von der Perspektive der Herzog-Albrecht-Straße erkennbar: Der Zahn der Zeit und Umwelteinflüsse haben bereits ihre deutlichen Spuren am Bauwerk hinterlassen.

Karl Gottfried Jeschko von der Pfarre Laxenburg weiß: „Da im Jahr 2004 nur der Turm saniert wurde, liegt die letzte große Renovierung der Außenhülle bereits 40 Jahre zurück.“

Die Vorbereitungen zur Durchführung der Außenrenovierung laufen seit 2018. Viele Termine mit dem Bauamt der Erzdiözese, dem Bundesdenkmalamt sowie allen involvierten Gewerken waren notwendig, um das Vorhaben im Detail zu planen.

Im März 2020 wurden dann die notwendigen Bescheide vom Bundesdenkmalamt ausgestellt – mit dem positiven Nebeneffekt, dass damit auch eine steuerlich absetzbare Spendenaktion durchgeführt werden kann. Auch die Finanzierung ist gesichert. Bürgermeister David Berl, ÖVP, berichtet: „Es gibt eine Drittellösung, ein Drittel die Gemeinde, ein Drittel die Pfarre, ein Drittel fördert das Land.“ Für die Pfarre ist es trotzdem ein riesiges Vorhaben, das es zu stemmen gilt, die Gesamtkosten werden mit 330.000 Euro beziffert, in der Juni-Gemeinderatssitzung beschloss der Gemeinderat einstimmig, die Sanierung mit 33.000 Euro zu unterstützen. Trotz der Einschränkungen durch die Covid-19 Krise wurde das Vorhaben planmäßig mit dem Aufstellen des Gerüstes Mitte Juni begonnen. Es folgen nun die Baumeisterarbeiten und parallel dazu werden alle Fenster saniert, die entsprechenden Malerarbeiten durchgeführt sowie das Kirchendach überstiegen und auf Schäden geprüft. Die Fertigstellung ist für Oktober 2020 geplant.