Corona-Lage spitzt sich zu: Spitäler im Notfallbetrieb

Erstellt am 18. März 2022 | 18:36
Lesezeit: 2 Min
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Foto: privat
Wie am Freitagnachmittag durchgesickert ist, wird das Landesklinikum Baden/Mödling wegen erheblicher Corona-Personalausfällen an beiden Standorten ab Montag für mindestens zwei Wochen auf Notfallbetrieb umgestellt werden.
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Diese interne Dienstanweisung, die auch der NÖN zugespielt worden ist, hat es in sich: "Da es zu massiven Personalausfällen gekommen ist und sich die Situation stündlich steigert, sind wir nunmehr leider zu diesem Schritt gezwungen", geht aus dem Schreiben der Klinikleitung hervor. 

Das bedeutet eine Absage aller planbarer Aufnahmen, planbaren Eingriffe und planbaren Ambulanzbesuchen.

„Diese Dienstanweisung ist ein gesundheitspolitischer Skandal für die Bezirke Baden und Mödling. Die Bevölkerung bekommt die Rechnung für die Inkompetenz der Bundesregierung. Die Menschen in den beiden Bezirken sind nun die Leidtragenden für den seit Wochen und Monaten andauernden Corona-Blindflug", wetterte Nationalratsabgeordneter Andreas Kollross, SPÖ, in einer ersten politischen Reaktion. 

Details und Infos, ob auch andere Landeskliniken im Industrieviertel vom Notfallbetrieb betroffen sind, wird es am Montagvormittag in einer Pressekonferenz geben.

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