10,3 Millionen Fahrgäste

Erstellt am 30. Januar 2022 | 10:37
Lesezeit: 2 Min
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Die Verbindung zwischen Wien-Oper und Baden-Josefsplatz nimmt wieder deutlich Fahrt auf.
Foto: WLB/Zinner
Trotz mehrerer Lockdowns, Kurzarbeit und Home-Office: die Badner Bahn verzeichnete im Vorjahr mit 10,3 Millionen Fahrgästen einen Zuwachs von 12 Prozent im Vergleich zu 2020. Hauptverantwortlich dafür ist die Taktverdichtung; im Zuge des Verkehrsdienste-Vertrages mit dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) wurde das Fahrplanangebot im Auftrag der Länder Wien und Niederösterreich im Dezember 2020 erheblich ausgebaut.
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Für Niederösterreichs Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko, ÖVP, stellt die Badner Bahn "für Pendlerinnen und Pendler eine bedeutende Verbindung von und nach Wien" dar. Als erfolgreiche Stadt-Region-Verbindung zeige die Badner Bahn anhand der aktuellen Fahrgaststeigerungen auch, "wie wichtig eine langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit über Bundesländergrenzen hinweg ist“.

Geht es nach Wiens Öffi-Stadtrat Peter Hanke, SPÖ, habe sich vor allem „die Taktverdichtung bewährt". Zudem leiste jeder Fahrgast, der die Bahn nimmt und den Pkw stehen lässt, einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz. 

Monika Unterholzner, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen, Betreiberin der Badner Bahn, kann eines bestätigen: "Bei der aktuellen Erhebung gaben 36 Prozent der befragten Fahrgäste an, wegen des dichteren Takts öfter als früher mit der Badner Bahn zu fahren.“ Kein Wunder: "Für die Fahrgäste bedeutet die Taktverdichtung ein stark aufgewertetes Angebot: kürzere Wartezeiten, zusätzliche Platzkapazitäten in den Zügen und somit mehr Komfort."

Fahrgast-Rekordjahr bleibt 2019 mit 13,4 Millionen Fahrgästen, im ersten Pandemie-Jahr 2020 kam es zu einem Rückgang von etwa 30 Prozent.

www.wlb.at 

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