Bald fällt der Turm. Bei einer Anrainerinformation wurden die nächsten Bauphasen inklusive Verkehrsführung erörtert.

Erstellt am 25. Juni 2014 (07:02)
NOEN, Holding
Evclyn Parnigoni (Delta-Projektsteuerung), Thomas Walterskirchen, NÖ Landeskliniken-Holding, Mitglied der Projektleitung, Vizebürgermeister Gerhard Wannenmacher, Reinhard Fritz, kaufmännischer Direktor, Klaus Eichberger, Bauprojektmanager Landesklinikum Baden-Mödling, Markus Galuska, Abteilung Landeshochbau, Mitglied der Projektleitung.

Der Spitalsneubau geht in die nächste Phase. Die Holding hat diesbezüglich zu einer Bürgerversammlung geladen. Dabei machten einige Anrainer ihrem Unmut über Unzulänglichkeiten bei den bisherigen Arbeiten Luft: „Die versprochenen Maßnahmen, um die Staubbelastung beim Abbruch zu minimieren, wurden überhaupt nicht eingehalten“, ärgerte sich ein Mann. Zudem würden Lkw auch auf den Gehsteigen parken und selbige kaputtmachen.

Hannes Giebl, Sprecher der Bürgerinitiative „PRO Krankenhausneubau - PRO Umweltschutz“, präzisiert: „Wir kritisieren als Anrainer die mangelnde Disziplin der Anlieferfahrzeuge. Ein Bewohner der Buchbergergasse meinte, er wird zusehends rabiat, wenn er an die Baustelle denkt.“ Ebenfalls ein Dorn im Auge ist den Anrainern die kommende Verkehrsführung, zumal die Buchberger-Gasse Einbahn Richtung Grenzgasse wird. Ein Umstand, den auch SPÖ-Vizebürgermeister Andreas Holzmann problematisch sieht.

Einbindung aller Beteiligten als wesentlicher Faktor

Verkehrsstadtrat und Vizebürgermeister Gerhard Wannenmacher, Grüne, wiederum ist um eine „Bereitstellung von Ersatzparkplätzen“ bemüht. Für Reinhard Fritz, kaufmännischer Direktor des Landesklinikums und Baukoordinator, ist „der direkte Kontakt mit den Anrainern für uns ein zentrales Anliegen. Deshalb halten wir auch seit Beginn der Baumaßnahmen in Kooperation mit der Stadtgemeinde regelmäßig diese Bürgerinformationen ab“. In der Vergangenheit konnten so bereits viele offene Fragen geklärt beziehungsweise Anliegen rasch und unbürokratisch umgesetzt werden, merkte Fritz an.

Man habe Verständnis dafür, dass „mit dem Neubau auch Einschränkungen für die Anrainer verbunden sind, und setzen daher bewusst auf diese direkte, persönliche Form der Kommunikation. Die Einbindung aller Beteiligten ist ein wesentlicher Faktor für ein erfolgreiches Neubau-Projekt.“