Mödlinger Boden wird „g’scheit genutzt“. Mödling ist unter den letzten 13 Gemeinden, die im Rennen um Auszeichnung sind.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 31. Juli 2020 (05:19)
Der neugestaltete Fliegenspitz ist ein zentraler Ort im neuen Neusiedlerviertel, in dem die ehemalige Gendarmeriezentralschule stand. Der Platz wurde mit intensiver Bürgerbeteiligung gestaltet.
Plansinn

Der LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2021 steht unter dem Motto „Boden g’scheit nutzen“.

Insgesamt gab es 105 Einreichungen, darunter auch einige Projekte aus Mödling. Die Kriterien der Jury legen den Schwerpunkt auf zukunftsweisende baukulturelle und bodenrelevante Überlegungen. Aus den eingerechten Projekten nominierte die Jury 13 Gemeinden aus ganz Österreich, die beim Juryhearing im Herbst in Waidhofen/Ybbs antreten werden. Mödling ist ebenfalls unter den Ausgewählten.

Mödling punktete mit der Entwicklung brachstehender Flächen in neuen Stadtteilen, wie etwa auf der Fläche der ehemaligen Gendarmeriezentralschule, bei der es einen Mobilitätsdialog, umfassende Informationsveranstaltungen, ein Zwischennutzungsprojekt, Entwicklung eines Stadtteilplatzes mit Online-Umfragen und vor Ort-Befragungen gab.

Auch die Entwicklungen des Leiner-Areals und der Schleussner-Gründe nach modernen stadtplanerischen Gesichtspunkten sind Vorzeigeprojekte, die die Jury überzeugen konnten. www.baukulturgemeinde- preis.at/2021