PBZ Perchtoldsdorf: "Interimistische" Zeit ist vorbei

Marilies Panzenböck hat als Nachfolgerin von Ingrid Lester im Vorjahr interimistisch die Leitung des Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) Perchtoldsdorf ("Beatrixheim") übernommen. Nunmehr wurde sie nach einem Auswahlverfahren fix zur neuen Direktorin bestellt.

Christoph Dworak
Christoph Dworak Erstellt am 07. Oktober 2021 | 17:10
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Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und der "Gesundheit Thermenregion"-Geschäftsführer Ludwig Gold gratulierten Marilies Panzenböck zur Bestellung.
Foto: Monihart

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, ÖVP, gratulierte: „Mit Marilies Panzenböck konnte sich eine junge engagierte Kollegin im Auswahlverfahren um die Leitungsposition des Pflege- und Betreuungszentrums durchsetzen. Diese Bestellung zeigt, dass unser Nachwuchsführungskräfteprogramm ein voller Erfolg ist.“

Panzenböck studierte „Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung“ an der Fachhochschule Burgenland, berufsbegleitend schloss sie 2015 das Masterstudium „Management im Gesundheitswesen“ ab. Mit ihrer Masterarbeit zum Thema "Krankheitslast des Diabetes mellitus Typ2" erzielte sie den ersten Platz des Health Research Award. 

Panzenböcks bisheriger Werdegang ist geprägt von Tätigkeiten im wissenschaftlichen Bereich und im Spitalswesen. Unter anderem war sie drei Jahre im Institut für Pharmaökonomische Forschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt. Bevor sie zum Land Niederösterreich wechselte, war sie im Kaiser Franz-Josef-Spital in Wien für die Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. 

2017 führte sie zunächst der Weg über das Nachwuchsführungskräfteprogramm in das PBZ Bad Vöslau und anschließend in das PBZ Perchtoldsdorf, in dem sie rasch die Bereichsleitung "Wirtschaft und Support" übernommen hat. Hierbei konnte sie wertvolle Erfahrung in wirtschaftlichen und finanziellen Belangen sammeln. 

Das Beatrixheim "ist für mich viel mehr als ein Arbeitsplatz", betonte Panzenböck: "Es ist für mich ein Ort, an dem wir gemeinsam das Beste geben, um unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Besonders stolz dabei bin ich auf das junge und motivierte Team, das Veränderungen gegenüber offen ist und zukunftweisende Themen mitgestaltet." Ihre Hauptaufgabe sei, als „Inputgeber zu versuchen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu befähigen und zu ermutigen, die gesetzten Ziele zu erreichen“.