Grün löst Grau in Perchtoldsdorf langsam ab

Erstellt am 12. August 2022 | 05:13
Lesezeit: 2 Min
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Bis sich das Areal in sattem Grün zeigt, wird aufgrund der Hitzewellen noch einige Zeit vergehen.
Foto: privat
Das Areal rund um das „Begleitete Wohnen“ gibt aktuell Anlass zur Kritik.
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Aufregung nach der Eröffnung des „Begleiteten Wohnen“-Projekts in der Wiener Gasse/Feldstraße: Das einst grüne Areal präsentiert sich grau, „im Zuge der Bautätigkeit wurden alle Bäume und Büsche im Zuge der Wiener Gasse gerodet“, lautete die Kritik. Gerade ältere Personen seien hitzeempfindlich und bräuchten Schatten: „Immer von Klimaschutz reden und bei Bäumen zu sparen“, gehe gar nicht.

Wolfgang Tomek, stellvertretender Obmann der Wiener Neudorfer Wohnbaugenossenschaft, versteht die Aufregung nicht: Am Areal seien nur Sträucher bzw. Wildwuchs vorhanden gewesen, einen Baum-Altbestand habe es „nie gegeben. Nun wurden mehrere Sträucher, Bodendecker und auch Obstbäume gesetzt, die von einem Gärtner auch mehrmals in der Woche gegossen werden“.

Aufgrund der hohen Temperaturen erscheine die Vegetation allerdings derzeit „nicht in blühendem Grün, auch die Wiese kann erst Ende Sommer, nach den hohen Temperaturen gesetzt werden“, betonte Tomek. Ein Teil zur Straße und zu den Gleisen ist im Eigentum der Gemeinde, die Begrünung und Pflege wird noch mit der Gemeinde abgestimmt.

Ein Umstand, den Bürgermeisterin Andrea Kö, ÖVP, auf NÖN-Anfrage bestätigte. Ebenso, dass dem Projekt kein „offiziell“ im Katastater eingetragener Baum zum Opfer gefallen war. Auch die Ortschefin bittet um Geduld. Das Grün sprieße im Hochsommer nicht wie gewünscht.

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