Krimispannung mit Musik in Mödling. Die Kriminacht punktet auch im siebenten Jahr ihres Bestehens mit gelungener Mischung.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 16. Oktober 2019 (04:29)

Wie schon im Vorjahr setzte Peter Pausweck, Initiator und Organisator der Mödlinger Krimi- & Literaturnacht, zum Auftakt auf die erfolgreiche Kombination von literarischer Spannung und musikalischem Genuss. War es im letzten Jahr Josh („Cordula Grün“), der im Raiffeisen Forum gleich zu Beginn das Publikum aufwärmte, so ging heuer Sängerin Sandra Pires mit einem Wunschkonzert – die Zuhörer konnten via Handy voten – hautnah auf Tuchfühlung.

Begeistert reagierte das Publikum auf Nummern wie „Skywalk“, „New York, New York“, „I am from Austria“, heiter und schlagfertig managte Pires den Kampf mit der Technik, und am Schluss tanzte das Publikum noch zu Abba-Musik.

"Es ist besser denn je gelaufen"

Anschließend durften sich die Zuhörer von der „Königin des Wien-Krimis“, Edith Kneifl („Todesreigen in der Hofreitschule“), und Eva Rossmann („Patrioten“) in ein kriminell spannendes Ambiente entführen lassen.

Bei der nächsten Station, im Mödlinger Museum, präsentierten die Bestsellerautorinnen Alex Beer („Der dunkle Bote“) und Claudia Rossbacher (Steirerkrimis) die neuesten Fälle ihrer jeweiligen Protagonisten.

Die Sala Terrena im Gemeindeamt bot um 22 Uhr für die Autoren Beate Maxian („Mord im Hotel Sacher“) und Johann Allacher („Der Knochentandler“) den passenden Rahmen für prickelnde Spannung.

Den literarischen Abschluss gestalteten Georg Biron („Buchstabensuppe“) und Bürgermeister & Autor Hans Stefan Hintner („Höchste Zeit“) im Kultkeller K1 in der Klostergasse.

Pausweck war mit dem Verlauf des siebenten und gar nicht verflixten Events sehr zufrieden: „Es ist besser denn je gelaufen, es waren noch nie so viele Leute bei jeder einzelnen Station. Es war auch noch nie der Fall, dass alle, wirklich alle, bei der Musik mitgetanzt haben. Und auch die letzte Station, der Kultkeller, war noch weit nach Mitternacht voll.“