Gault&Millau Restaurantguide 2023: Sechs Hauben für Region

Erstellt am 26. November 2022 | 05:17
Lesezeit: 3 Min
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Jagdhof-Chef Franz Fakler mit seiner Mutter Ruth Fakler.
Foto: privat
Jagdhof von Franz Fakler nach langer Zeit wieder mit einer Haube ausgezeichnet.
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Nach vielen Jahren erhielt das Landhotel Restaurant Jagdhof in Guntramsdorf wieder eine Haube laut dem Restaurantguide Gault&Millau. Für Betriebsleiter Franz Fakler ein Grund zur Freude: „Aufgrund persönlicher Diskrepanzen von meinem Vater, wurden wir viele Jahre nicht mehr angeführt. Ich habe mir nie Gedanken zu dem Thema gemacht. Dass wir jetzt ausgezeichnet wurden, war natürlich eine große Überraschung.“

Das ist eine große Motivation für unsere Mitarbeiter und auch unseren Chefkoch.“

Die Haube möchte er als Ansporn für das nächste Jahr nehmen: „Das ist eine große Motivation für unsere Mitarbeiter und auch unseren Chefkoch. Jetzt arbeiten wir intensiv daran, das zu halten oder sogar auf zwei Hauben auszubauen.“ Erreichen möchte er dieses Ziel durch ein überarbeitetes Menü mit Fokus auf Regionalität und Bio-Qualität.

Zufrieden mit seiner Haube und 12 erreichten Punkten ist Bernhard Mandel, Betreiber des Restaurants Südufer in Guntramsdorf. „Wir haben eine große Freude, dass wir die Haube gehalten haben. Immerhin bewirten wir im Sommer zwischen 200 und 300 Gäste in der Woche. Bei so vielen Gästen dieses hohe Niveau zu halten, ist nicht selbstverständlich und darum freuen wir uns darüber umso mehr.“

Auch der Heurige Spaetrot von Johanna Gebetshuber in Gumpoldskirchen behält seine Haube. Die Heurigenwirtin ist hocherfreut, dass sie die Haube halten konnte: „Es ist wie ein Geschenk für mein Team und mich. Ich bin sehr stolz, da die Haube unseren Weg wertschätzt und bestätigt. Für mich ist es wichtig, neugierig zu bleiben, zum Beispiel auf neue ehrliche Produkte, die wir dann kreativ auf den Teller bringen. Es ist mir auch wichtig, Freude und Spaß an der Arbeit zu haben, um unsere Gäste glücklich zu machen.“

Auch der Babenbergerhof in Mödling erreichte 12 Punkte und verteidigte damit seine Gault&Millau-Haube. Einziger Gastronomiebetrieb mit zwei Hauben und 13,5 Punkten bleibt der Stockerwirt in Sulz.

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