prima la musica: Vorhang auf für meisterliche Talente. Die Musikschülerinnen und -schüler des Bezirks Mödlings sorgten beim Landeswettbewerb in St. Pölten für Furore.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. März 2020 (03:54)

382 Musikschülerinnen und Musikschüler stellten sich in Blockflöten-, Holzbläser-, Blechbläser und Schlagwerkerensembles der „prima la musica“-Bewertung. 454 Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten solistisch in den Wertungskategorien Streich-, Tasten-, Zupfinstrumente und Gesang vor einer Jury auf, die aus rund 80 Jurorinnen und Juroren aus ganz Österreich bestand. Erstmals wurde darüber hinaus die Sonderkategorie „Steirische Harmonika“, die mit 30 Anmeldungen auf großen Zuspruch gestoßen ist, in den Wettbewerb integriert. 71 Solistinnen und Solisten sowie 75 Ensembles werden Niederösterreich beim Bundeswettbewerb vertreten, der Ende Mai/Anfang Juni in Feldkirch stattfindet.

Mut, auf der Bühne zu überzeugen

Zu den großen Abräumern gehörte einmal mehr die Schülerinnen und Schüler der Beethoven-Musikschule Mödling, die mit 29 Preisen die Heimreise antraten. Direktor Reinmar Wolf konnte „einen Superlativ vermelden. Alle Kinder und Jugendlichen konnten einen ersten Preis erringen, zum Teil mit Auszeichnung, manche sogar als Beste in ganz Niederösterreich mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb“. Das tolle Abschneiden sei „keineswegs eine Selbstverständlichkeit, sondern Lohn für tolle Arbeit auf allen Seiten“, applaudierte Wolf.

Groß ist die Freude auch bei den Gumpoldskirchner Spatzen. Valentin Braun (10) aus Mödling und Felix Beilein (11) werden privat von Katrin Koch unterrichtet und „ersangen“ einen 1. Preis mit Auszeichnung bzw. 1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb, Laura Maier (13) aus der Joe Zawinul-Musikschule wird ebenfalls beim Bundeswettbewerb mit dabei sein: „Diese drei in den jeweiligen Kategorien höchsten Auszeichnungen beweisen wieder einmal das hohe Niveau der Gumpoldskirchner Spatzen und sind gleichzeitig eine schöne Bestätigung für die Chorleiter und Stimmbildnerinnen“, gratulierte Irena Noskova.

Hoffen, dass der (Bundes-)Termin hält

Maria Jenner, Leiterin der Franz Schmidt-Musikschule in Perchtoldsdorf, freut sich sehr über gleich fünf Weiterleitungen zum Bundeswettbewerb und hofft, dass „sich die Welt bis dorthin wieder normalisiert hat. Denn mit den besten Schülerinnen und Schülern österreichweit zusammenzutreffen ist immer eine sehr schöne Herausforderung“. Bernard Kutter, Christoph Paul, Noah Pawlik (Kontrabass), Lukas Dokalik (Klavier) und Lea Johanna Walter (Harfe) sind in Vorarlberg mit dabei.

Im Sinne des Vernetzungsgedankens liege auch in Zukunft der Schwerpunkt der Arbeit „im Ausbau der Musik und Kunst Schulen und den interdisziplinären Angeboten“, betonte Martin Lammerhuber, Holdinggeschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, ÖVP, zeigte sich „überwältigt von der Qualität, die an unseren Musikschulen in Niederösterreich herrscht. Ich gratuliere allen jungen Teilnehmenden, die den Mut zeigen, sich einer ausgewählten Fachjury zu stellen und mit ihren musikalischen Auftritten überzeugen“.

„Musik & Kunst Musik Schulen Management“ Niederösterreich-Geschäftsführerin Michaela Hahn lobte nicht nur die Prüflinge, sondern auch die Musikschul-Lehrer, -Leiter und Eltern.