30er-Beschränkung: Es blitzt doch wieder. Bezirkshauptmannschaft erklärt, wann die Tafel zur Tempobeschränkung ihre Gültigkeit hat, und wann nicht.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 04. Mai 2018 (04:17)
Ende April war die Tempo-Anzeige noch verhüllt. Das ändert sich im Mai zu Baustellenzeiten.
Judith Jandrinitsch

Grund für den Auslöser hitziger Diskussionen unter Autofahrern war die Verhängung eines 30ers in der Tempo 40-Zone in der Wiener Straße. Grund dafür war die Baustellentätigkeit im Bereich der Wiener Straße 11 und 13 durch die Marktgemeinde Biedermannsdorf. ( NÖN.at berichtete )

Anfang Mai startet Überwachung wieder

Da dem Bereich vor der Baustelle – der Gehweg war nicht benützbar – erhöhte Gefährdungspotenzial für Fußgänger und Bauarbeiter zugesprochen wurde, verordnete die Bezirkshauptmannschaft in Absprache mit der Marktgemeinde die Geschwindigkeitsbeschränkung, welche ordnungsgemäß kundgemacht wurde. Geblitzte Autofahrer machten ihrem Ärger vor allem bei der Gemeinde Luft. Verantwortlich für die Radarmessung war und ist tatsächlich aber das Landespolizeikommando. Die Kontrollen wurden eingestellt, als der Gehsteig wieder begehbar wurde. ( NÖN.at berichtete )

Doch mit Anfang Mai geht es mit der Überwachung wieder los, wie Bezirkshauptmannstellvertreter Michael Engel erklärt, aber nur zu Baustellenzeiten von 7 bis 17 Uhr. Zu Arbeitsbeginn werden die Tafeln enthüllt, nach Arbeitsschluss wieder verhängt. Das müssen die Bauarbeiter übernehmen. Grundsätzlich sei festzuhalten, dass „rechtskonform verordnete und der Verkehrssicherheit dienliche Geschwindigkeitsbeschränkungen von verantwortungsvollen Bürgerinnen und Bürgern eingehalten werden sollten“.