Baustellen: Stau nimmt kein Ende. Die EVN verlegt in der Gattringer-Straße eine Leitung für die Fernwärmeversorgung: die Umleitung dauert bis Oktober.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 22. Juli 2017 (05:24)
Die Situation auf der Gattringer-Straße ist von den Baustellen geprägt, nun kommt noch eine dazu.
Schätzle

Hat Brunn auch zu Zeiten, wo nicht Baustellen den Verkehrsfluss behindern, mit der Autoflut zu kämpfen, kommen nun auf die Brunner nochmals schwerere Zeit zu. „Zu viele Autos, zuwenig Platz“, beschreibt Bürgermeister Andreas Linhart, SPÖ, die Situation, die nur schwer zu ändern ist.

Derzeit sind in der Gattringer Straße die Arbeiten zur Neugestaltung des Platzes im Gange. Dieser soll am 27. August mit einem Fest eröffnet werden. Bis dahin sind noch Fahrbahnteiler zu errichten und einige flankierende Maßnahmen durchzuführen.

Dennoch ist der örtliche Stau nur zum Teil baustellenbedingt. Ganz sicher für die Bevölkerung spürbar werden nun aber die anstehenden Arbeiten im Bereich der Fernwärmeleitung, die die EVN bis zur Grohestraße verlegt. Linhart erklärt: „Bei der Grohe straße entsteht ein Neubau, der mit Fernwärme versorgt wird, daher wird eine Leitung verlegt. Da können wir als Gemeinde gar nichts machen, das kann bis zu drei Monaten dauern. Wie die Umleitungsstrecke geführt wird, wurde vom Verkehrssachverständigen veranlasst.“

Die Arbeiten zwischen der Gattringerstraße 38 und 50 beginnen dieser Tage. Der Verkehr wird in Fahrtrichtung B12 aufrechterhalten. In Richtung Perchtoldsdorf wird über den Straßenzug Franz Anderle-Platz – Adolf Hruza-Straße – Liechtensteinstraße – Wasserwerkstraße umgeleitet.

Geht es nach Linhart, „ist anzunehmen, dass es in der Wasserwerkgasse stauen wird“. Die Arbeiten einschließlich der Wiederherstellung sind bis 15. Oktober vorgesehen.