Erstellt am 07. März 2018, 04:03

von Johanna Hoblik

Leben in „Glasfabrik“: Schaffung von Wohnraum. Die Entwicklung erfolgte im Rahmen eines sogenannten „Kooperativen Planungsverfahrens“.

In einer ersten Ausbauphase sind am ehemaligen Industrieareal der Brunner Glasfabrik, in den Jahren 2019 bis 2025, die Errichtung von 350 Wohneinheiten geplant.  |  Wiener Städtische

Mit einem neuen Konzept für das Gelände der Glasfabrik sind in einer ersten Ausbaustufe zwischen 2019 und 2025 vorerst 350 geförderte und frei finanzierte Wohnungen geplant. Die gemeinnützigen und privaten Wohnbauträger, Wiener Städtische, Neue Heimat und 6B47 wollen das Konzept gemeinsam realisieren.

Zur Neubelebung des seit der Fabrikschließung im Jahr 2004 brachliegenden Geländes wurde es in den vergangenen Jahren, mit großen Investitionen, in aufwendigen Verfahren von Industrieabfällen und jahrzehntealten Bodenverunreinigungen saniert und vorbereitet.

Das Konzept beinhaltet die Schaffung von attraktivem Wohnraum, vielfältig nutzbare Freiflächen, geplant sind offene Plätze, die für Veranstaltungen genutzt werden können, ebenso eine Nahversorgung sowie soziale Einrichtungen.

Die neuen Wohnungen sollen beitragen, dass Familien und der Jugend in Brunn die Möglichkeit geboten wird, langfristig in ihrem Heimatort eine günstige Wohnmöglichkeit zu finden.

Die NÖN fragte bei Jürgen Gangoly, geschäftsführender Partner der beauftragten Kommunikationsagentur „The Skills Group „an, wie wahrscheinlich er es einschätzt, dass das Projekt tatsächlich gebaut werden wird: „Aufgrund der für alle Beteiligten sehr positiven Ergebnisse aus dem Kooperativen Planungsverfahren sind wir sehr zuversichtlich, dass die für einen Baubeginn notwendigen Vorarbeiten noch 2018 abgeschlossen werden können. Für alle wesentlichen Themenbereiche, wie zum Beispiel Verkehrsreduzierung, sanfte Mobilität, sowie Fuß- und Fahrradwege, wurden inzwischen sehr gute Lösungen entwickelt und die Wünsche der Gemeinde umgesetzt“.

Bürgermeister Andreas Linhart, SPÖ, betont: „Es ist ein spannendes Projekt mit offenem Ergebnis, da es vom Gemeinderat noch ausführlich beraten und offen diskutiert werden muss.“

 

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