Umweltschutzverein lässt Natur hautnah spüren. Gründungsgedanke war: „Für ein grünes Brunn“. Nun wird zum Mitmachen am neuen „Pecherplatz“ aufgerufen.

Von Johanna Hoblik. Erstellt am 15. April 2019 (04:15)
Hoblik
Obfrau des Umweltschutzvereines, Elisabeth Lichtblau, präsentiert den neuen „Pecherplatz“ im Föhrerwaldl am Brunner Berg: „Mir geht es darum, die Natur möglichst natürlich genießen zu können.“

Der Umweltschutzverein Brunn wurde 1980 vom ehemaligen Vizebürgermeister Paul Sturm, ÖVP, zusammen mit Michael Harrer ins Leben gerufen. Hintergrund dabei war, das Umweltbewusstsein der Bevölkerung „für ein grünes Brunn“ zu sensibilisieren.

Im NÖN-Gespräch mit der Obfrau Elisabeth Lichtblau wird deutlich, dass der Grundgedanke bis heute Gültigkeit hat. „Jüngste Idee von unserem Vorstandsmitglied Martha Leitner ist, im Bereich zwischen dem Naturlehrpfad und der Jahrgangswiese am Brunner Berg, auch ,Föhrerwaldl‘ genannt, im Einverständnis mit der Gemeinde, einen ,Pecherplatz‘ einzurichten.“ Einschlägige Kurse vor Ort sollen den Teilnehmern näher bringen, was aus Harz alles hergestellt werden kann.

„Weiters wollen wir uns dafür starkmachen, alte Büsche auf Gemeindegrundstücken zu erhalten. Dieser Lebensraum ist für Insekten und Kleintiere besonders wichtig, um die Vielfältigkeit zu fördern.“

"Ich würde mich besonders über Input von außen freuen"

Dem Verein ist es ein großes Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, dass „wir auf unsere Umwelt schauen müssen und welch reichhaltiges Angebot die Natur bereithält“, holt Lichtblau weiter aus. Diverse Vorträge bis zu naturnahen Kräuterwanderungen sind Teil des Angebotes.

„Ich würde mich besonders über Input von außen freuen, damit wir gemeinsam mit der Brunner Bevölkerung Ideen für ein schönes, lebenswertes Brunn sammeln und aktiv werden können.“ Dabei geht es der Obfrau nicht nur um den Umweltschutz und das Bewusstmachen der Schönheit der Natur, sondern auch um banale Dinge wie Mülltrennung und Sauberkeit im Ort.

Info „Pecherkurs“: 14. April, 14 Uhr, im Föhrerwaldl. Dauer vier Stunden, drei Euro für Mitglieder, sonst fünf Euro.