„Wenn Wände reden könnten“: Mödlinger Autoren schreiben über Häuser

Erstellt am 23. April 2022 | 05:51
Lesezeit: 2 Min
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„Wenn Wände reden könnten“ ist ein Stück Wiener Kulturerbe, das von den Zinshausliebhabern Bernhard (l.) und Clemens Riha mit Autorin Silke Farmer-Wichmann festgehalten wurde.
 
Foto: Reisinger
Bernhard und Clemens Riha mit der Leidenschaft für Hausgeschichten.
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Sie haben sich den Zinshäusern verschrieben. Die beiden Mödlinger Bernhard und Clemens Riha haben diese Passion nun in Buchform festgehalten. „Wenn Wände reden könnten“ (Verlag Kremayr & Scheriau) erzählt über 50 Wiener Zinshausgeschichten.

Damit haben sich die Brüder in Zusammenarbeit mit Autorin Silke Farmer-Wichmann einen großen Wunsch erfüllt, längst Vergessenes in Buchform festzuhalten. Jugendstil- und denkmalgeschützte Häuser haben es den beiden besonders angetan: „Bei den Erzählungen handelt es sich um lustige, emotionale und persönliche Anekdoten.“
Die Leidenschaft zu Altbauten und ihren unterschiedlichen Bewohnern, die durch ihr Zusammenleben Geschichte geschrieben haben, brachten die beiden Mödlinger auf die Idee, ihr erstes Buch über Wiener Zinshäuser zu verfassen. Ein Jahr lang haben die Brüder über 190 Zinshauseigentümer besucht, um Geschichten hinter den Fassaden zu erfahren. Die Interviews wurden schließlich zu diesem Buch zusammengefasst. Bei der Präsentation in der Albertina waren über 100 Zinshauseigentümer, die mit ihren Erzählungen für den Inhalt des Buches gesorgt hatten, anwesend. Eine Fortsetzung für Niederösterreich ist angedacht.

Die Bücher wurden bei der Präsentation gegen freie Spende verschenkt und die Summe von den Brüdern aufgestockt, so gingen 4.000 Euro an die Gruft.

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