3G am Arbeitsplatz: Kontrollen für alle im Bezirk Mödling

Die Überprüfung der 3Gs am Arbeitsplatz funktioniert weitestgehend.

Erstellt am 10. November 2021 | 04:32
Kontrollen für alle bei 3G in Mödling
Betriebsrat Manfred Prokop vor der KBA-Anmeldung, wo die 3Gs kontrolliert werden. Er hat seinen Impfnachweis immer parat.
 
Foto: privat

Susanna Stangl, Leiterin der AK-Bezirksstelle Mödling, kann bestätigen: „Das Thema 3G und damit mögliche verbundene Kontrollen am Arbeitsplatz beschäftigt die Arbeitnehmer schon seit der Zeit, als viele Unternehmen Impf- oder Testnachweise forderten, als es noch nicht gesetzlich verpflichtend war.“

„Die Menschen sind verunsichert, es ändert sich beinahe wöchentlich etwas, daraus ergeben sich natürlich viele Fragen.“
Susanna Stangl, Leiterin der AK-Bezirksstelle Mödling

Seitdem seit 1. November 3G am Arbeitsplatz verpflichtend ist, läuten die Telefone in der Arbeiterkammer ununterbrochen. Stangl konstatiert: „Die Menschen sind verunsichert, es ändert sich beinahe wöchentlich etwas, daraus ergeben sich natürlich viele Fragen.“

Beim Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer in Maria Enzersdorf, werden die 3G am Arbeitsplatz genau kontrolliert weiß Betriebsrat Manfred Prokop. „Jeder, der das Unternehmen betreten will, geht an unserem Portier vorbei. Hier wird der Ausweis kontrolliert und nun auch die 3Gs.“ Sind diese nicht vorhanden, ist es möglich, sich bei Koenig & Bauer einen Test zu kaufen oder sich gleich in der eigenen Teststraße testen zu lassen.
„Wir haben die Möglichkeit dies einmal die Woche gratis zu tun. Bei den Ungeimpften unter den Mitarbeitern stößt es aber natürlich nicht auf Wohlwollen, dass sie jeden Tag ein negatives Testergebnis vorweisen müssen.“

„Es ist eine gute Idee und ein wichtiges Kontrollinstrument zum Schutz unserer Gesundheit.“ 
Manfred Prokop, Betriebsrat bei Koenig & Bauer

Prokop begrüßt die 3G am Arbeitsplatz jedoch: „Es ist eine gute Idee und ein wichtiges Kontrollinstrument zum Schutz unserer Gesundheit.“
Sonja Tippelt, REWE-Betriebsrätin für den Bezirk, hat bisher großteils nur positives Feedback: „Die Mitarbeiter nehmen die Regel bisher sehr gut an, vor allem, weil für sie damit auch eine maskenfreie Zeit begonnen hat. Dies wird sich durch die steigenden Zahlen aber wieder ändern.“ Marc Wilmink, Krawany-Chef aus Mödling, stößt derzeit schon auf Probleme: „Ich habe einen Mitarbeiter aus Ungarn, welcher auch dort geimpft wurde und dieser Impfstoff wird in Österreich nicht anerkannt.“

Für das Unternehmen Reisenberger food GmbH aus Perchtoldsdorf stellt die 3G Regel am Arbeitsplatz weniger Probleme dar. „Wir sind nur ein kleiner Betrieb mit neun Personen. Die nicht Geimpften haben bei uns auch die Möglichkeit zum Homeoffice.“

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