"Akuttherapie" für Landesklinikum Baden-Mödling gefordert

Erstellt am 19. März 2022 | 13:57
Lesezeit: 2 Min
Landesklinikum Mödling Krankenhaus Spital Symbolbild
Das Landesklinikum Mödling
Foto: Willy Kraus
SPÖ übt Kritik und befürchtet, "dass weitere Spitäler in anderen Regionen auf Notfallbetrieb umstellen müssen"
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Die am Freitag publik gewordene Corona-bedingte Umstellung des Landesklinikums Baden-Mödling auf einen Notfallbetrieb ab Montag wird von der SPÖ Niederösterreich kritisiert. Gleichzeitig erging die Forderung nach einer "Akuttherapie" für die Einrichtung mit Standorten in beiden Bezirksstädten. Befürchtet wird, "dass weitere Spitäler in anderen Regionen auf Notfallbetrieb umstellen müssen".

Die Verantwortung trage insbesondere die Bundesregierung, betonten Gesundheitssprecherin LAbg. Mag. Karin Scheele und die SPÖ-Bezirksvorsitzenden aus Baden und Mödling, Abg. Andreas Kollross und LAbg. Hannes Weninger. Warnungen und Empfehlungen der Wissenschaft seien ignoriert worden. "Die Menschen in den beiden Bezirken sind nun die Leittragenden", hielt Kollross fest. "Wir müssen jetzt die Stadt Wien um Erste Hilfe ersuchen und umgehend den Personalstand um mindestens zehn Prozent erhöhen", forderte Weninger.

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