Guntramsdorf: Nadelöhr-Entschärfung notwendig. In der Mühlgasse in Guntramsdorf kommt es durch parkende Autos zur Behinderung der Durchfahrt von Lkw; Einbahnregelung beantragt.

Von Andrea Rogy. Erstellt am 20. November 2020 (04:33)
Ragt ein parkendes Auto zu weit in die enge Mühlgasse, können Lkw nicht mehr durchfahren.
Michalek

Am Areal der Druckfabrik kommt es im Bereich der Mühlgasse aufgrund der engen Straßenverhältnisse nach Aussagen von Anrainern immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen.

NÖN-Leserin Susanne Michalek machte auf den jüngsten Vorfall aufmerksam: „Vor dem neuen Gebäude in der Mühlgasse 8 hat ein Auto geparkt, das sehr weit in die Gasse hinein ragte.“ Augenscheinlich stand der Pkw so weit auf der Straße, dass große Lastwagen nicht mehr in der Lage waren, hier vorbeizufahren.

„Vor einigen Wochen wurde aus diesem Grund die in die Mühlgasse hinausragende Klimaanlage einer Firma, die Mieter in der Druckfabrik ist, von einem Lkw weggerissen“, erklärt Michalek. „Ich hoffe, dass diese Situation bald entschärft wird, das wäre beispielsweise mit einer Parkverbotstafel möglich.“

Verkehrsreferent Peter Waldinger, SPÖ, gibt Auskunft über den aktuellen Stand der Dinge: „Bereits vor einigen Wochen haben wir für die Mühlgasse eine Einbahnregelung bei der Bezirkshauptmannschaft beantragt.“ Weiterführende Verkehrsregelungs-Maßnahmen würden derzeit besprochen, könnten aber erst nach Verordnung einer Einbahn umgesetzt werden.

Noch sei nicht ganz fix entschieden, ob und welche zusätzlichen Maßnahmen zu setzen wären. „Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie ein Halte- und Parkverbot, nur ein Parkverbot oder eine Sperrfläche“, konkretisiert Waldinger.

Die Entscheidung werde nach Verordnung der Einbahn getroffen.