Mödlinger Hyrtlplatz ist eingeweiht

Erstellt am 25. Mai 2022 | 05:54
Lesezeit: 2 Min
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Altbürgermeister Werner Burg, Markus Lintner, Franz Gausterer von NÖ-Regional, Stadtchef Hans Stefan Hintner, Adolf Valenta, Sladjan Vasic, Silvia Drechsler, Rainer Praschak, Markus Wildeis und Finanzstadtrat a.D. Ferdinand Rubel.
Foto: JJ
Nun soll er zu einem belebten Treffpunkt werden.
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Jahrzehntelang fühlte sich die Schöffelstadt als eigenes Viertel vernachlässigt – so drückte es Bürgermeister Hans Stefan Hintner, ÖVP, in seiner Festrede aus. Von vernachlässigt sein kann jetzt keine Rede mehr sein, denn mit der Umgestaltung des Vorplatzes der Waisenhauskirche und der Schaffung von fußläufigen Verbindungen zur Bachpromenade – das gefällt Vizebürgermeisterin Silvia Drechsler, SPÖ, besonders gut – gewinnt die Schöffelstadt massiv an Lebensqualität. Drechsler betonte: „Ich freue mich über die kurzen Wege, von denen auch die Schule und Institutionen rund um den Platz profitieren. Eigentlich ist der ganze Platz ein Bildungscampus.“ Den ersten Bildungscampus errichtete Josef Schöffel, auf dessen Initiative die Errichtung des Hyrtlschen Waisenhauses zurückgeht.

Historiker Christian Matzner berichtete: „Das Waisenhaus wurde im Stil des Historismus erbaut, Schöffel nahm sich englische Bildungseinrichtungen zum Vorbild, wie man an den roten Backsteinziegeln sehen kann.“ Die ökumenische Messe zelebrierten die drei geistlichen Vertreter von Orthodoxie – Sladjan Vasic, Protestanten – Markus Lintner und Katholiken – Adolf Valenta. Die Waisenhauskirche ist schon zur Begegnungsstätte unterschiedlicher Menschen geworden, das gleiche wünscht sich die Politik für den Hyrtlplatz.

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