Duell um Stellvertreter in Laxenburg. Zwei Bewerber stellten sich der Wahl zum stellvertretenden Feuerwehrkommandanten in Laxenburg.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 24. Januar 2021 (04:24)
Leiter des Verwaltungsdienstes Andreas Schiffner, der neue Stellvertreter Harald Jungmayer und FF-Kommandant Emanuel Vermeer.
FF Laxenburg

Der Veranstaltungssaal im Kaiserbahnhof war am Samstag Schauplatz der Jahresmitgliederversammlung, in deren Rahmen auch das Feuerwehrkommando gewählt wurde. Von den 76 wahlberechtigten Mitgliedern der FF Laxenburg waren 58 Mitglieder anwesend.

Für die Position des Kommandanten gab es einen Wahlvorschlag, der lautete auf den bisherigen Kommandanten Emanuel Vermeer.

Für die Position des Kommandantenstellvertreters gab es zwei Wahlvorschläge, Christian Blei und Harald Jungmayer stellten sich der Wahl. Der bisherige Stellvertreter Mario Hütter trat nicht mehr an.

Mit 55 Stimmen wurde Vermeer wieder zum FF-Kommandanten gewählt, drei Stimmen waren ungültig. Die Entscheidung zwischen den beiden Bewerbern um die Funktion des Stellvertreters fiel mit einer Stimme Unterschied denkbar knapp aus. Mit 29 zu 28 Stimmen setzte sich Jungmayer vor Blei durch.

Letzterer nahm die Entscheidung kameradschaftlich: „Es war die spannendste Wahl, die ich je erlebt habe, alles war offen. Leider hat es diesmal nicht für die Mehrheit gereicht. Ich möchte mich auf diesem Weg bei meinen Unterstützern bedanken und wünsche Harald in seiner neuen Position viel Erfolg.“

Bürgermeister dankt beiden Kandidaten

Bürgermeister David Berl, ÖVP, sieht es positiv, dass sich zwei Kandidaten der Wahl zum Vize-Kommandanten gestellt haben. „Die Wahl ist wirklich knapp ausgegangen, knapper geht es nicht mehr. Aber das Stimmverhalten der Mannschaft zeigt, dass man beiden Kandidaten zugetraut hat, dass sie die Funktion des Stellvertreters übernehmen.“

Jungmayer freut sich über die Entscheidung. „Ich nehme die Wahl sehr gerne an und freue mich auf zukünftige Aufgaben. Auch ich sehe das Ergebnis positiv, als Wertschätzung beiden Kandidaten gegenüber. Am Ende ist es eben so, dass die Entscheidung für mich gefallen ist.“