FP wettert gegen zweiten Stellvertreter. Dass sich die Gemeinde ein Führungs-Trio leistet, ärgert Christian Höbart: „Bluten müssen die Bürger“.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 23. Juli 2014 (07:48)
NOEN, zVg FPÖ
Christian Höbart

GUNTRAMSDORF / Mit schweren Geschützen fährt der Ortsparteivorsitzende der FPÖ Guntramsdorf Nationalrat Christian Höbart gegen die „immer abartiger und skurriler werdende Großmannsucht der absolut herrschenden Rathausgenossen“ auf: „Die von der SPÖ absolut geführte Rekordschuldengemeinde Guntramsdorf leistet sich neben dem neuen Amtsleiter Michael Fajkis gleich zwei Amtsleiter-Stellvertreter.“

Das sei im negativen Sinne einzigartig in ganz Niederösterreich, wettert Höbart. „Die Marktgemeinde schmeißt Abertausende Euro beim Fenster hinaus. Bluten müssen dafür die Gemeindebürger, die von einer Rekordabgaben- und Gebührenlawine regelrecht überrollt werden.“

Gemeinde-Pressesprecher Alexander Handschuh sieht auf NÖN-Anfrage „keinen Anlass, zu den Vorwürfen einen Kommentar abzugeben“.

Wie in der NÖN berichtet, wurde der Jurist Alexander Weber nach einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt.

Die Funktion sei unter anderem deshalb geschaffen worden, damit die Gemeinde nicht mehr ausschließlich auf externe rechtliche Beratung zurückgreifen muss und sich dadurch auch eine Effizienzsteigerung in der Verwaltung erwarten lässt.