Action-Raum für Jugend in Brunn am Gebirge. Planungsphase des Projektes ist abgeschlossen. Beginn der Umsetzung erfolgt im Frühling.

Von Johanna Hoblik. Erstellt am 03. März 2021 (05:12)
Dieser Plan skizziert, wo welche Stationen im zukünftigen Freizeitpark zu finden sein werden.
Beitl ZT GmbH

Der neue Freizeitpark, der am Areal hinter dem Brunner Tennisplatz entlang der Jakob Fuchs-Gasse beheimatet sein wird, nimmt schön langsam Formen an. 

Treibende Kraft, Gemeinderätin und Referentin für Liegenschaften und Projekte, Gabriele Schiener, SPÖ, erklärte gegenüber der NÖN: „Der im Vorfeld getätigte Aufruf an die Bürger zur Ideenfindung wurde gut angenommen, das war für dieses große Projekt auch immens wichtig und für alle Beteiligten besonders spannend.“ Schiener ist es als Projektverantwortliche ein Anliegen, mit dem Konzept die unterschiedlichsten Bedürfnisse abdecken zu können. „Es wird kein Spielplatz für Kleinstkinder, da haben wir im Ort schon ein gutes Angebot.“

Kombination aus Natur und Sport

Mit dem neuen Freizeitpark „wollen wir etwas Schaffen, das besonders unsere Jugendlichen anspricht, wo sie sich austoben können, aber auch für alle Junggebliebenen haben wir vorgesorgt“. Schiener ist von der Projektidee überzeugt, da es „eine Kombination von Naturerleben und Sportaktivitäten ist“. Das Angebot ist durchaus vielfältig und reicht von der Sanierung des Hartplatzes und einer großen Spielwiese über eine Pumptrackbahn bis zu einem Motorik-Parcours.

Weitere Highlights: Streuobsthain, Rodel-Aussichtsberg, parkartige Hundezone; angedacht ist ein Aufenthaltsplatz mit WC und Trinkwasserspender.

Hervorzuheben ist, dass es „auf diesem weitläufigen Parkareal möglich ist, die Menschen generationenübergreifend in der Natur zusammenzubringen“, zeigte sich Schiener überzeugt. „Auf die gemeinsame Umsetzung und besonders darauf, dass unser Angebot von der Bevölkerung auch angenommen wird, freue ich mich“.

Bürgerbeteiligung weiter erbeten

Auch zukünftig, besonders für den Endspurt, wird von Gemeindeseite um Bürgerbeteiligung gebeten. Das Know-how von Sportvereinen ist ebenso gefragt. Dabei soll die Frage der Elemente für Motorikpark oder Waldspielgarten geklärt werden, sowie welche Baumsorten angeschafft werden.

„Noch im März werden die entsprechenden Beschlüsse wie Kanal- oder Untergrundarbeiten gefasst, danach werden wir loslegen“, betonte Schiener, die sich nicht nur bei der Bevölkerung, sondern auch bei allen politischen Parteien der „Projektgruppe Freizeitpark“ für die gute Zusammenarbeit bedankt.

Für Bürgermeister Andreas Linhart, SPÖ, steht im Vordergrund, dass „mit dem neuen Erholungs- und Freizeitgelände ein gut durchdachtes Konzept vorliegt, das wir der Brunner Bevölkerung zur Nutzung zur Verfügung stellen können“.

Geplante Fertigstellung des Freizeitparks ist nächstes Jahr im Sommer.

Das Projekt ist mit 2,5 Millionen Euro budgetiert, dabei sind auch schon 100.000 Euro Anschaffungskosten für etwaige Geräte inkludiert.

Umfrage beendet

  • Werdet ihr den Freizeitpark in Brunn nach dessen Fertigstellung für Outdoor-Aktivitäten nutzen?