Frontaler forderte drei Verletzte. Breitenfurt | Übermüdung dürfte zum Unfall geführt haben. Rückstau reichte bis Rodaun.

Von Stefan Obernberger. Erstellt am 21. November 2013 (08:25)
NOEN, FF Breitenfurt
Alle drei Fahrzeuginsassen mussten ins Spital gebracht werden. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsmannschaften. Fotos: FF Breitenfurt
Von Stefan Obernberger

Zu einem Unfall mit mehreren Verletzten kam es am Montagnachmittag in Breitenfurt-Ost. Nahe der Stadtgrenze, in Höhe des Caritas-Heimes, stieß kurz vor 17 Uhr ein 50-jähriger Autolenker mit seinem Citroën Berlingo frontal mit einem Audi A3 zusammen.

Rautner: „Glücklicherweise niemand eingeklemmt“

Via „Notruf Niederösterreich“ wurden zwei Rettungsteams des Roten Kreuzes, Polizei und Feuerwehr zum Unfallort geschickt. „Glücklicherweise wurde bei der Kollision niemand eingeklemmt“, berichtet Feuerwehrkommandant Erwin Rautner gegenüber der NÖN.

Trotz all dem ging der Zusammenprall auf der B13 nicht so glimpflich aus. Eine Pensionistin erlitt schwere Verletzungen und musste ins Krankenhaus nach Mödling transportiert werden. Der 50-Jährige Lenker klagte über Schmerzen im Oberkörper und wurde genauso ins Spital eingeliefert, wie der 79-jährige Audi-Lenker.

Straßenreinigung und Aufräumen im Abendverkehr

Die Unfallursache könnte schon feststehen. „Übermüdung des Citroën-Lenkers dürfte dazu geführt haben, dass er mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geriet“, heißt es von der Landespolizeidirektion.

Nach dem Abtransport der Verletzten – alle drei stammen aus Breitenfurt – war der Einsatz für die Feuerwehrleute aber noch lange nicht erledigt. Sie mussten eines der Unfallautos aus dem Straßengraben ziehen, die Straße reinigen und ausgetretene Betriebsmittel binden.

Der zum Zeitpunkt des Unfalls herrschende Abendverkehr machte es den Einsatzkräften bei den Aufräumarbeiten nicht gerade einfach: „Der Stau reichte fast bis nach Liesing – und das, obwohl wir rasch eine Fahrspur für den Verkehr freigegeben haben“, so Rautner weiters.