Morgenkolonne auf dem Weg nach Wien. Darin sind sich alle einig: die Verkehrsprobleme müssen im Sinne von mehr Sicherheit in Angriff genommen werden.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 12. Oktober 2019 (15:29)
Robert Rieger
Elisabeth Hubeny (l.), ÖVP, sowie ihr Team, machen auf die oft überhöhte Geschwindigkeit auf Gaadens Straßen aufmerksam.

Mit Schildern mit der Aufschrift „50 km/h“, „Vorsicht“ und „Achtung Kinder“ machte die ÖVP um Obfrau Elisabeth Hubeny auf die Verkehrssituation bei der Ortseinfahrt Siegenfelder Straße aufmerksam: „Die Anrainer leiden unter der in den letzten Jahren gestiegenen Verkehrsbelastung. Eine Erleichterung wäre, wenn Geschwindigkeitsbeschränkungen eingehalten werden. Unsere Aktion soll aufmerksam machen und, hoffentlich, zu Einsicht und Rücksicht der Fahrer führen. Die Gemeinde sollte aktiv werden und Lösungen suchen.“

Dass die Belastung durch das steigende Verkehrsaufkommen größer geworden ist, unterschreibt auch Ortschef Rainer Schramm, Wir Gaadner. Er sieht das Problem allerdings weniger hinsichtlich der zu hohen Geschwindigkeit, sondern mehr noch in der wachsenden Verkehrsdichte: „Wir hatten vor einigen Jahren dort Geschwindigkeitsmessungen, dabei hat sich gezeigt, dass überhöhte Geschwindigkeit nicht das Problem ist, fast alle Fahrzeuge fuhren unter 50 km/h, wobei es natürlich immer einige schwarze Schafe gibt.“

Das Hauptproblem sieht er im wachsenden Verkehrsaufkommen: „Dass es auf dieser Strecke nun zu Kolonnenbildung kommt, weil das Navi die Leute über Gaaden auf die A 21 schickt.“ Hier müsse man nach Möglichkeiten suchen. Thomas Smutny, SPÖ, sieht vor allem für die Fußgängerüberwege und insbesondere die Kinder Handlungsbedarf: „Ich habe gehört, dass es für die Kinder oft schwierig ist, dort zu queren. Vielleicht könnte man wieder einen Schülerlotsen hinstellen oder Blinklichter anbringen.“