Radweg-Projekt ohne Chance. Eine umweltfreundliche Verbindung zwischen Gaaden und Hinterbrühl scheitert an der Geologie und Geld.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 27. April 2019 (06:29)
Solche Stellen zwischen Gaaden und Hinterbrühl stellen für die Erweiterung des Radwegenetzes ein echtes Problem dar.
Schätzle

Er wird zwar von beiden Gemeinden gewünscht, umsetzbar wird das Projekt aber kaum sein. Von Hinterbrühl nach Gaaden wird es in absehbarer Zeit wohl keinen Radweg geben. Immer wieder wurde diskutiert, wie eine Trasse laufen könnte, doch: „Er ist finanziell nicht machbar“, ist Bürgermeister Rainer Schramm, Wir Gaadner, überzeugt: „Ein Radweg muss drei Meter breit sein, dazu kommen links und rechts je ein Meter Bankett.“

Da es sehr felsige Steilhänge auf der Waldseite gibt, müsste man den Radweg auf Teilstücken in vier Metern Höhe verlegen, glaubt Schramm.

„Somit hätten wir 20 Meter hohe Wände, die dann auch noch gesichert werden müssen“, gibt der Ortschef zu bedenken: „Die Kosten würden bei rund zwei Millionen Euro liegen, ohne das Land ist so ein Projekt finanziell nicht machbar.“