Gumpoldskirchner Konzern bleibt familiär & nachhaltig. Zum 70-Jahr-Jubiläum siedelt das Unternehmen "Gabriel-Chemie" am Firmengelände Bienenstöcke an und setzt auf Solarenergie.

Von Andrea Rogy. Erstellt am 25. Oktober 2020 (02:33)
Vertriebsdirektorin Stefanie Sommer begrüßte die zehn Bienenvölker am Firmengelände höchstpersönlich als „neue Mitarbeiter“.
Gabriel Chemie

„Gabriel-Chemie“ feiert heuer 70-jähriges Bestandsjubiläum und setzt ein eindeutiges Zeichen in Sachen umweltbewusster Unternehmensführung. Gabriel-Chemie mit Sitz in der Industriestraße 1 wird in zweiter Generation von Elisabeth Sommer, Tochter des Betriebsgründer Josef Houska, geführt. Ihr Credo lautete, „unseren Betrieb für die Zukunft durch gesundes Wachstum und stetige Expansion zu stärken“.

Die Enkeltochter des Gründers, Stefanie Sommer, fungiert als Vertriebsdirektorin und legt besonderen Wert auf wirtschaftliche Nachhaltigkeit: „Wir sind als stabiler und zuverlässiger Arbeitgeber in der Region etabliert und bis dato sehr gut durch die aktuelle Krise gekommen.“

Als sichtbare Beispiele der nachhaltigen Ausrichtung verweist man auf die neue Photovoltaikanlage, die am Firmengelände angesiedelten Bienenvölker sowie die Herausgabe eines Nachhaltigkeitsberichts. Auch bei der Produktpalette werde auf eine höhere Lebensdauer der Kunststoffartikel geachtet.

Dank der Photovoltaikanlage (Leistung: 1.000 Megawattstunden/Jahr) am Dach der Produktions- und Lagergebäude können pro Monat 65 Tonnen CO eingespart werden“, freut sich Elisabeth Sommer.

Auf einer Brachfläche am Firmengelände des Kunststoffverarbeiters leben seit Frühjahr zehn Bienenvölker, die von einem professionellen Imker betreut werden und jährlich 800 Gläser „Unternehmenshonig in Bioqualität“ bringen sollen.

Sommer will damit einen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Biodiversität in der Region leisten und ist sehr zufrieden mit ihrem „fliegenden Personal“: „Wir haben uns den Schutz der Bienen zur Aufgabe gemacht und bereits mit unserer Farbkreation ,Honeybee Yellow’ auf die Wichtigkeit der Biene für unsere Umwelt hingewiesen.“ Eine Ausweitung des Projektes auf andere Gabriel-Chemie Standorte werde evaluiert und unterstützt.