Auswirkungen auf Wasserversorgung in Maria Enzersdorf und Gießhübl

Aktualisiert am 29. Juni 2022 | 12:15
Lesezeit: 2 Min
In den frühen Morgenstunden kam es heute im Pumpwerk Rauchkogel (Maria Enzersdorf) zu einem technischen Gebrechen. „Dass wir unser Pumpwerk nicht betreiben können, hat leider direkte Auswirkungen auf die Wasserversorgung in Maria Enzersdorf und Gießhübl“, berichtet EVN Sprecher Stefan Zach.
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Konkret bedeutet das, dass die Bewohner am Gießhübl, sowie ein Großteil in Maria Enzersdorf derzeit zwar noch versorgt werden können, allerdings nur solange der Hochbehälter noch Wasser hat. Gleichzeitig können rund 150 Häuser auf der Marienhöhe schon jetzt nicht mehr versorgt werden.

Derzeit wird das Schadensausmaß genau festgestellt und mit den Reparaturen begonnen. „Unsere Kollegen arbeiten mit Hochdruck an der Behebung“, so Zach. „Bis es soweit ist, bitten wir aber alle soweit wie möglich Wasser zu sparen“.

Update: In Maria Enzersdorf läuft das kühle Nass wieder.

Ein Teil der Pumpen im Pumpwerk konnte wieder in Betrieb genommen werden. Derzeit werden die Hochbehälter in Gießhübl neu befüllt. EVN-Konzernpressesprecher Stefan  Zach berichtet: "Alle unsere Kundinnen und Kunden können wieder mit Trinkwasser versorgt werden. An der Inbetriebnahme der weiteren Pumpen wird gearbeitet, um umgehend die volle Leistungsfähigkeit wiederherstellen zu können. Bis dahin bitten wir weiterhin um einen möglichst sparsamen Umgang mit Wasser." Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wird auch eine Schutzdesinfektion des Trinkwassers mit Chlor erfolgen. "Diese vorsorgende Maßnahme kann sich durch einen leichten Chlorgeruch bemerkbar machen. Das Wasser ist aber jederzeit uneingeschränkt genießbar und kann weiterhin ohne Bedenken verwendet werden."

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