Perchtoldsdorf: NEOS wollen mit frischem Team punkten. NEOS wollen mit einem „frischen Team“ zumindest das Ergebnis aus dem Jänner (3 Mandate) halten.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 22. Mai 2020 (05:01)
NEOS-Spitzenkandidat Christoph Müller und Landessprecherin Indra Collini gehen optimistisch in die Wahlwiederholung.
Karl Stadler

Am 7. Juni steht die Wahlwiederholung ins Haus. NEOS-Spitzenkandidat Christoph Müller versprüht auch nach der Abrechnung der beiden Ex-Mandatare Günther Jörg und Günter Ringhofer mit der „jüngsten Altpartei“ Optimismus: „Unser Team hält zusammen. Wir wollen alles daran setzen, in den Gemeindevorstand zu kommen, um etwas bewegen zu können.“

Deshalb laute das Mindestziel, um ein Mandat auf drei zuzulegen; das war bei der Jänner-Wahl gelungen. „Wenn’s mehr werden, haben wir auch nichts dagegen.“ Punkten wollen NEOS mit dem Ausbau der Kinderbetreuung und der digitalen Verwaltung sowie der Ortskernbelebung.

Unterstützung gibt es von Landessprecherin & Landtagsabgeordneter Indra Collini, die sich vor allem freut, dass eine NEOS-Forderung auf Abschaffung der nicht amtlichen Stimmzettel in Perchtoldsdorf durchgezogen wird. „Die waren für uns demokratiepolitisch bedenklich, haben nur die großen Parteien bevorzugt, und waren beim Auszählen eine Zumutung.“ Das neue pinke Perchtoldsdorf-Team sei „frisch, jung und nicht unerfahren“, habe „das richtige Rezept für die Zukunft“ und sei „die richtige Ansage für das ,Zukunftsdorf’ Perchtoldsdorf“, betonte Collini.