Verkehrsberuhigung: Begegnung gewollt. Das Grätzel rund um den Schrannenplatz soll für Durchzugsverkehr unattrativ werden. Grüne signalisieren Zustimmung.

Von Andrea Rogy. Erstellt am 10. Mai 2019 (05:08)
VP
Bürgermeister Ferdinand Köck will den Durchzugsverkehr im Ort eindämmen.

Nach der Einführung der flächendeckenden 40er-Geschwindigkeitsbeschränkung im Ort, denkt Bürgermeister Ferdinand Köck, ÖVP, eine weitere Maßnahme an, die zur Verkehrsberuhigung beitragen soll. Nach Wunsch des Ortschefs soll der Schrannenplatz so rasch wie möglich zur Begegnungszone werden: „Der starke Durchzugsverkehr am Morgen und am Nachmittag muss eingedämmt werden. Auch die baulichen Ausläufer in die Mödlinger- und die Badner-straße müssen verkehrsberuhigt werden.“

Der Bürgermeister setzt große Erwartungen in eine Neugestaltung: „In einer Begegnungszone sind alle Verkehrsteilnehmer gleichgestellt. Das bedeutet, dass auch Fußgeher und Radfahrer einen sicheren Weg haben müssen.“ Das Zentrum müsse für durchfahrende Kraftfahrzeuge unattraktiver werden: „In einer Begegnungszone dürfen die Fahrzeuge höchstens 20 km/h fahren und müssen auf die Fußgänger achten.“ In welcher Form die Verkehrsberuhigung stattfindet, ist noch nicht klar. Auch zur optischen Gestaltung kann Köck noch nichts Genaues verraten. „In dieser Frage warten wir auf die behördlichen Auflagen.“

"Das gesamte Grätzel sollte zu einer Begegnungszone umgestaltet werden"

Zu seiner Idee einer Begegnungszone im Ortskern will der Bürgermeister nun mit allen Fraktionen im Gemeinderat das Gespräch suchen. Karl Kühn, geschäftsführender Gemeinderat der Grünen hat bereits Zustimmung signalisiert: „Das gesamte Grätzel sollte zu einer Begegnungszone umgestaltet werden und sich entlang der Wienerstraße, vom Gemeindeamt bis hinunter zur Post, erstrecken.“

Köck will rasch einen entsprechenden Antrag bei der Bezirkshauptmannschaft stellen.