Einbahn bei Umbauarbeiten der Hauptstraße verworfen. Verbreiterungen erhöhen die Sicherheit für die Fußgänger und sollen ein Stocken der Fahrzeuge verhindern.

Von Andrea Rogy. Erstellt am 07. September 2019 (04:15)
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Infrastrukturgemeinderat Manfred Biegler ist erfreut, dass die Umbauarbeiten der Hauptstraße zügig voranschreiten.

Der Umbau der Hauptstraße soll bis Ende September abgeschlossen sein. Infrastruktur-Gemeinderat Manfred Biegler, SPÖ, erklärt das Grundkonzept: „Durch den Umbau soll einerseits die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden, andererseits soll der Verkehr so gelenkt werden, dass er durchgängig fließt und nicht mehr stockt.“

Künftig wird die Fahrbahn zwischen Rathausplatz und Kirchengasse überall zumindest sechs Meter breit sein. Die beiden neuralgischen Engstellen – die Linkskurve aus der Kirchengasse und ein Stück im Bereich des Café Verena –, die den Verkehr oftmals zum Stillstand gebracht haben, werden bereinigt.

"Wir sind dabei, Parkplätze zu kompensieren"

„Es wird keine Passagen mehr geben, an denen Fußgänger zur Seite springen müssen. Beim Linksabbiegen müssen die Lkw nicht mehr bis auf den Gehweg fahren, womit sie bislang die gesamte Straße abgesperrt haben“, betont Biegler.

Durch die Neugestaltung gehen im oberen Teil der Hauptstraße drei Parkplätze verloren. „Wir sind dabei, diese im Bereich des Rathausplatzes zu kompensieren, dort sollen fünf neue Stellplätze entstehen, damit in Summe nicht weniger Parkflächen vorhanden sein werden“, will Biegler Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen.

Zur besseren Sichtbarkeit werden alle Parkflächen mit roten Betonsteinen gepflastert. „An Stellen, wo niemand parken soll, werden Grünrabatten angelegt, damit abgestellte Mopeds oder andere Fahrzeuge den Fließverkehr nicht behindern können.“ Jene Stufungen, die bislang Menschen mit eingeschränkter Mobilität im Bereich der Kirchengasse zu Umwegen gezwungen haben, werden beseitigt.

Die Hauptstraße wird langfristig zweispurig befahrbar bleiben. „Die zunächst diskutierte Einbahnregelung hätte Behinderungen für den Busverkehr gebracht. Außerdem wäre der gesamte Schwerverkehr, der durch das Ortszentrum muss, durch den Kirchanger geflossen“, führt der Gemeinderat aus. Auch an optische Effekte wurde gedacht: „Es wird hübsche, bepflanzte Verkehrsinseln geben.“ Die Gesamtkosten für den Umbau liegen knapp unter 180.000 Euro.