Guntramsdorf

Erstellt am 18. Januar 2018, 12:53

von Andrea Rogy

FPÖ erhebt schwere Vorwürfe gegen Krabbelstube . Schwere Geschütze fährt die FPÖ Guntramsdorf auf.

Symbolbild

Wie Gemeinderat Wolfgang Preiszler in einem Schreiben an Bürgermeister Robert Weber, SPÖ, betont, soll es in er Krabbelstube in der Karl Renner-Straße zu erheblichen Missständen gekommen sein: schlecht gewickelte Kinder, Schütteln eines Kindes, Ungleichbehandlung der Kinder, eines soll zudem in der prallen Sonne liegengelassen worden sein.

„Es sollte dabei jedem Verantwortungsträger klar sein, dass es sich bei den Betroffenen um Menschen im Alter zwischen 1 und 3 Jahren handelt“, merkte Preiszler an. Und er verweist auf mögliche Konsequenzen gemäß §92 Strafgesetzbuch „Quälen oder Vernachlässigen unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen“ – für den Fall, dass sich die Behauptungen bewahrheiten sollten.

Weber: "Keinerlei strafrechtlich relevanten Tatbestände gemeldet"

FPÖ-Ortsparteivorsitzender Christian Höbart lässt Weber ausrichten: „Auch ich ersuche Dich, alle Umstände in der Krabbelstube umgehend zu klären und - wenn nötig - klare Schritte zu setzen. Bitte um rasche Rückmeldung, welche Schritte gesetzt werden, da wir sonst die Vorwürfe im Rahmen einer Sachverhaltsdarstellung der Staatsanwaltschaft zuführen müssen.“

In einer ersten Reaktion meinte Weber auf NÖN-Anfrage: „Bis dato wurden der Gemeinde keinerlei strafrechtlich relevanten Tatbestände gemeldet. Es gab auch keine diesbezüglichen Beschwerden im Kindergarten selbst.“

Trotzdem nehme er die Vorwürfe sehr ernst und hat sich daher vor Ort persönlich davon überzeugt, dass es den betreuten Kindern gut geht. Zur Sicherheit wurden die Kindergarteninspektorin sowie die Betreiberorganisation „Kidspoint“ über die Vorwürfe in Kenntnis gesetzt.